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Ein Schwerpunkt der Investitionen bilden die Erweiterung des Kindergartens Kraichgaustraße für eine weitere U-3-Gruppe und die Verbesserung der Infrastruktur. Nun wurde die Betonfundamentplatte für den Anbau gegossen. Foto: Manfred Schott
Ein Schwerpunkt der Investitionen bilden die Erweiterung des Kindergartens Kraichgaustraße für eine weitere U-3-Gruppe und die Verbesserung der Infrastruktur. Nun wurde die Betonfundamentplatte für den Anbau gegossen. Foto: Manfred Schott
12.02.2016

In Nachwuchs investiert: Gemeinderat Ispringen verabschiedet Haushalt für das laufende Jahr

Der Ispringer Gemeindehaushalt ist unter Dach und Fach. Bereits in ihren Haushaltsreden ließen alle Fraktionssprecher durchblicken, dass man geschlossen hinter dem Zahlenwerk stehen werde.

Der Gemeinde stehen somit 18,2 Millionen in Einnahmen und Ausgaben zur Verfügung. Mit dem Wirtschaftsplan des Wasserversorgungsbetriebes erhöht sich das Finanzvolumen um weitere 1,3 Millionen Euro. Im Kämmereihaushalt sind keine Darlehensaufnahmen notwendig, so dass die Gemeinde in diesem Bereich weiterhin schuldenfrei ist. Ende dieses Jahres wird der Schuldenstand beim Wasserversorgungsbetrieb allerdings rund 1,9 Millionen Euro betragen.

Die Hebesätze für Grundsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von jeweils 310 Prozentpunkten werden beibehalten. Die Unterbringung von Flüchtlingen und die Möglichkeiten ihrer Integration waren ein zentrales Thema bei den Stellungnahmen der Fraktionen zum Haushalt. Dies gilt auch für einen notwendigen Kindergartenneubau in der Ortsmitte oder außerhalb. Die Runde der Haushaltsreden startete die CDU-Fraktion. Martin Kärcher ging zunächst auf die Entwicklung der Gewerbesteuer ein, die sich auf niedrigen 2,5 Millionen Euro einpegele. Dagegen bewegten sich die Anteile an der Einkommen- und Gewerbesteuer leicht nach oben. Nach Ansicht der CDU-Fraktion sind Maßnahmen zu ergreifen, um die Einnahmenseite zu verbessern, auch um einem Rückstand zu anderen Gemeinden entgegenzuwirken. Zum Thema Friedhof sagte Kärcher, dass man sich bei der Neuplanung vom Bau weiterer Urnenwände verabschiedet habe. Es sollen vielfältigere Bestattungsformen möglich werden. Die Fraktion plädiere für eine zeitnahe Umsetzung der Planung. In Sachen Otto-Riehm-Schule werde Handlungsbedarf gesehen hinsichtlich der Essenqualität und der Verbesserung der Lichtverhältnisse in den derzeit dunklen Fluren der Schule. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.