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Polizisten am Ufer der Pfinz nahe dem Brandort: Die Ermittlungen sind akribisch. Das würdigt Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon ausdrücklich. Foto: Seibel
Polizisten am Ufer der Pfinz nahe dem Brandort: Die Ermittlungen sind akribisch. Das würdigt Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon ausdrücklich. Foto: Seibel
21.07.2015

In Remchingen laufen die Brandermittlungen auf Hochtouren

Den Brandort durchkämmen, Spuren untersuchen und auswerten: So sieht derzeit ein wichtiger Teil der Ermittlungsarbeiten nach dem Brand der geplanten Asylunterkunft in Singen in der Nacht auf Samstag aus.

Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer gelegt wurde, nennt aber nach wie vor keine Hinweise auf Täter oder Hintergründe. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund steht wegen der beabsichtigten neuen Nutzung des ehemaligen Clubhauses der Motorradfreunde Wilferdingen im Raum. Frühestens ab Mittwoch könnte es neue Erkenntnisse geben.

Dass das viele Menschen bewegt, lässt sich an nackten Zahlen ablesen: Gestern Nachmittag, als die Facebook-Seite „Remchingen schweigt nicht“ rund 60 Stunden online war, hatten die dortigen Beiträge bereits fast 28 000 Menschen gesehen. „Ich bin von der Resonanz überwältigt“, sagte der Initiator Thomas Vierneusel. Die Rückmeldungen seien fast durchweg positiv. „Nur gestern Nacht musste ich ein paar Versuche aus der rechten Ecke abwehren, indem ich diese Kommentare gelöscht und diese Personen gesperrt habe“, berichtet der Singener, der mit Freunden Unterschriftenlisten ausgelegt hat. Auch diese werden „sehr positiv aufgenommen“, sagt Vierneusel.

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