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Sanieren ist bei elf Brücken in Remchingen angesagt. Eine davon ist die Brücke am Ende der Nöttinger Pfarrgasse, bei der unter anderem das Geländer erhöht werden soll.   Roller
Sanieren ist bei elf Brücken in Remchingen angesagt. Eine davon ist die Brücke am Ende der Nöttinger Pfarrgasse, bei der unter anderem das Geländer erhöht werden soll. Roller
21.02.2016

In Remchingen werden elf Brücken saniert

In Zukunft wird sich an den Brücken in Remchingen einiges ändern. Nachdem der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung vom Juli des zurückliegenden Jahres beschlossen hatte, die Planungsleistungen für die Sanierung von insgesamt elf Brücken an ein Pforzheimer Büro zu vergeben, hielt der stellvertretende Bauamtsleiter Markus Becker die Zeit für gekommen, einen Zwischenbericht zum Stand der Planungen und den zeitlichen Rahmen zu geben.

Wie Becker mitteilte, wolle man bei der Feldwegbrücke „Dietenhäuser Mühle“ und der nicht weit davon entfernt gelegenen Brücke am Mühlgraben zunächst klären, ob der Weg für die Landwirtschaft überhaupt gebraucht wird. Dann könne man entscheiden, in welchem Umfang eine Sanierung vor allem im Hinblick auf die entstehenden Kosten sinnvoll ist. Da die Feldwegbrücke „Dietenhäuser Mühle“ zudem zur Hälfte auf Kelterner Gemarkung liege, kam der Vorschlag, bei der Gemeinde Keltern nachzufragen, ob die Brücke für deren Landwirte von Bedeutung ist.

Kompletter Abriss und Neubau

Bei den Fußgängerstegen in Murrgasse und Wilferdinger Straße ist hingegen alles zu spät: Sie sollen abgerissen und durch neue Varianten ersetzt werden. Auch die Fußgängerbrücke in der Kämpfelbachstraße wird abgerissen, allerdings für immer. Weil die Geländer zu niedrig sind, müssen sie in einem ersten Schritt an einigen Brücken erhöht werden, unter anderem in der Ellmendinger Straße, an der Fußgängerbrücke am Ende der Pfarrgasse und in der Talstraße.

An der Brücke in der Frauenwaldstraße über den Rannbach sind eine Erhöhung des Geländers und kleinere Betonsanierungen notwendig. An der Fußgängerbrücke über der Gollengasse und der Feldwegbrücke über den Hungerbrunnengraben muss das Geländer wegen des schlechten Zustands sogar komplett ersetzt werden.

Einklang mit Denkmalschutz

Das größte Projekt ist aber die Natursteinbrücke in der Marktstraße, die unter Denkmalschutz steht. Becker vermeldete, man habe hier grünes Licht für eine Erhöhung des Geländers auf der einen und den Anbau eines neuen Geländers auf der anderen Seite erhalten. Die weitere Sanierung der Brücke sei hingegen noch in Planung. Man müsse Bodengutachten erstellen lassen, um zu erfahren, ob die alten Fundamente ausreichen und der Boden tragfähig genug ist. Die Kostenschätzung für diese Brücke liege derzeit bei rund 120 000 Euro.

Mit den meisten Sanierungsmaßnahmen an ihren Brücken will die Gemeinde noch in diesem Jahr beginnen. Jeff Klotz (CDU) wies darauf hin, die Anwohner rechtzeitig über die Ausführung der Baumaßnahmen zu informieren.