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Trotz etlicher Maßnahmen – wie dem Anbringen von Nistkästen als Brutmöglichkeit für Vögel (Symbolbild) – bekommt Heimsheim auf eigener Gemarkung nicht genügend Ausgleichsfläche fürs neue Baugebiet zusammen. Foto: dpa-Archiv/Jutrczenka
Trotz etlicher Maßnahmen – wie dem Anbringen von Nistkästen als Brutmöglichkeit für Vögel (Symbolbild) – bekommt Heimsheim auf eigener Gemarkung nicht genügend Ausgleichsfläche fürs neue Baugebiet zusammen. Foto: dpa-Archiv/Jutrczenka
06.12.2016

In der Ferne Ökopunkte gekauft

Heimsheim. Auf der Suche nach Ausgleichsmaßnahmen für das Baugebiet Laiberg II, das am westlichen Ortsrand liegt und rund neun Hektar groß ist, geht die Schleglerstadt einen ungewöhnlichen Weg. Heimsheim plant den Erwerb von 300 noch fehlenden Ökopunkten aus einem Maßnahmenpaket für ein Projekt im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Das Problem: Zum Ausgleich für die durch den Bebauungsplan entstehenden Eingriffe, dem vor allem Bäume, Hecken und Streuobstwiesen zum Opfer fallen, muss Heimsheim für Ersatzmaßnahmen im Wert von 901 111 Ökopunkten sorgen.

Die Krux: So viele bekommt die Stadt auf eigener Gemarkung nicht zusammen. Trotz etlicher Maßnahmen, die Manuela Eichendorf vorstellte, darunter das Anlegen von Hecken, Anbringen von Nistkästen als Brutmöglichkeit für Vogelarten, die Berücksichtigung des Totholzkonzepts im Wald und vieles mehr.

Doch um den Bebauungsplan in trockene Tücher zu bekommen, müssen Ökopunkte her. Da auf der Gemarkung Heimsheim aktuell keine weiteren Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen im benötigten Umfang zur Verfügung stehen, wird die Stadt Heimsheim per Vermittlung durch die Flächenagentur Baden-Württemberg aus einem anerkannten Maßnahmenpaket innerhalb des Naturraums „Neckar- und Tauber-Gäuplatten“, zu dem die Schleglerstadt naturraummäßig zählt, Ökopunkte erwerben.

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