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Kritischer Blick auf eine Zecke: Die Blutsauger lösen Infektionen aus, die Region ist Hochrisikogebiet. Zuletzt gab es aber weniger Fälle. Symbolbild: Marijan Murat/dpa 

Infektionen durch Zecken im Enzkreis zuletzt erstaunlich selten

Enzkreis. Vor Jahren hat ein Kinderarzt im Enzkreis mit einem Vortrag gewarnt, vor welchen Tieren man sich tatsächlich besonders in Acht nehmen sollte: „Rotkäppchen und der böse Zeck“, lautete der Titel. Passend zum Zecken-Hochrisikogebiet Nordschwarzwald. Zu einem solchen wird eine Region, wenn sie dauerhaft durch überdurchschnittlich viele FSME-Infektionen auffällt, die die Blutsauger übertragen. Doch zuletzt, das zeigen Zahlen der AOK Nordschwarzwald und des Gesundheitsamts Enzkreis-Pforzheim, haben die Quälgeister der Region eine Atempause beschert.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist meldepflichtig, weil sie bis hin zu Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute lebensgefährlich sein kann. Doch die Fälle waren zuletzt sehr selten. Das Gesundheitsamt hat 2021 gerade mal eine Infektion verzeichnet – nach sieben im Jahr

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