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Rund 150 Ehrenamtliche aus dem gesamten Enzkreis wollten sich im Sitzungssaal des Landratsamts über die Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit austauschen und mehr über die Konzepte des Enzkreises erfahren. Darüber informierten unter anderem Sozialdezernentin Katja Kreeb (stehend hinten) und Jürgen Hörstmann (stehend rechts). Foto: Seibel
Rund 150 Ehrenamtliche aus dem gesamten Enzkreis wollten sich im Sitzungssaal des Landratsamts über die Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit austauschen und mehr über die Konzepte des Enzkreises erfahren. Darüber informierten unter anderem Sozialdezernentin Katja Kreeb (stehend hinten) und Jürgen Hörstmann (stehend rechts). Foto: Seibel
17.02.2016

Infoabend im Enzkreis: Flüchtlingshelfer suchen Hilfe

Enzkreis. Das Gipfeltreffen mit der Kreisverwaltung am Donnerstagabend im Landratsamt haben die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer herbeigesehnt. Rund 150 von ihnen waren da. Drei Monate nach dem ersten Gespräch haben die Bürger bei der Betreuung der Asylsuchenden in den Gemeinschaftsunterkünften viele Erfahrungen gesammelt – der Durst nach einem Austausch mit anderen Gruppen war riesengroß.

In mehreren Arbeitskreisen diskutierten die Helfer darüber, was gut gelaufen ist und was verbessert werden sollte. In vielen Gesprächen zeichnete sich der Wunsch ab, die Ideen für eine gute Versorgung der Zuwanderer in einem kreisweiten Netzwerk zu bündeln.

Sozialdezernentin Katja Kreeb dankte den Bürgern für das starke Engagement, informierte die zahlreichen Helfer aber auch über die aktuellen Einwanderungszahlen und erläuterte die Überlegungen des Enzkreises, den Andrang der Schutzsuchenden zu bewältigen. Eine Entspannung sei nicht in Sicht, sagte Kreeb – „das Tempo der Zuwanderung lässt sich nur noch durchhalten, weil uns die Ehrenamtlichen so überwältigend unterstützen.“ Zurzeit kommen wöchentlich 74 Personen in den Kreis. Zum Vergleich: Auf dem Höchststand Ende 2015 musste das Landratsamt pro Woche für 100 Flüchtlinge eine Unterkunft bereitstellen.

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