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Umringt von neugierigen Jugendlichen: Der Blick der Kinder fällt auf das Smartphone von Maike Hofmann. Foto: Privat
Umringt von neugierigen Jugendlichen: Der Blick der Kinder fällt auf das Smartphone von Maike Hofmann. Foto: Privat
Gruppenbild mit Einheimischen aus Südafrika: Die Stimmung der Helfer war super. Jeder Euro der Hilfsaktion wanderte ins Projekt „Ziegelsteine für Mosaic“. Foto: Privat
Gruppenbild mit Einheimischen aus Südafrika: Die Stimmung der Helfer war super. Jeder Euro der Hilfsaktion wanderte ins Projekt „Ziegelsteine für Mosaic“. Foto: Privat
Fleißige Helfer aus Deutschland: Die Bautruppe aus Keltern engagierte sich beim Bau zweier Häuser im südafrikanischen Mbekweni. Foto: Privat
Fleißige Helfer aus Deutschland: Die Bautruppe aus Keltern engagierte sich beim Bau zweier Häuser im südafrikanischen Mbekweni. Foto: Privat
24.10.2016

Initiative aus Keltern errichtet in Südafrika zwei Häuser

Keltern. Tatkräftige Nächstenliebe haben zum wiederholten Mal Freiwillige aus Keltern und dem westlichen Enzkreis geübt, als sie in Südafrika zwei Häuser errichtet haben für alleinstehende Frauen, die mindestens zwei Waisenkinder betreuen. Treibende Kraft der erneuten Hilfsaktion war erneut die gebürtige Südafrikanerin Frieda Hofmann aus Ellmendingen.

Die 45-Jährige versteht es seit einigen Jahren, durch ihren überzeugenden Einsatz und ihr anpackendes Engagement, den Fokus auf das gesellschaftlich zerrissene Land am Kap der guten Hoffnung zu richten. Unterstützt wurde erneut die Aktion „Ziegelsteine für Mosaic“. Bei „Mosaic“ handelt es sich um eine christlich motivierte Organisation, die den Schwächsten der Schwachen sprichwörtlich unter die Arme greift. Ein einfaches Haus als Refugium für eine Familie zu schaffen, ein sicheres Zuhause als Kern- und Keimzelle einer besseren Zukunft: Dafür steht die Aktion, bei der nicht nur jeder gespendete Euro im Projekt landet, sondern die Spender auf eigenen Wunsch vor Ort kräftig zupacken, um sich am Bau zu beteiligen. Selbstverständlich und das betont Frieda Hofmann immer wieder, bezahlen die Aktiven Flug, Unterkunft, Verpflegung und alle sonstigen Auslagen aus eigener Tasche.

Bereits 2014 hatte die Ellmendingerin – unterstützt von weiteren Ehrenamtlichen, Kirchenkreisen und vielen Spendern – erfolgreich ein Mosaic-Projekt in Südafrika umgesetzt. Damals hatte man für 20 000 Euro zwei Häuser errichtet beim Stamm der Tswanas in Ikageng bei Potchefstroom (einhalb Autostunden südwestlich von Johannesburg). Dieses Mal wurden erneut zwei Gebäude im Wert von 20 000 Euro errichtet – und zwar in Mbekweni bei Paarl (eine Autostunde nordöstlich von Kapstadt). Dort wohnen Menschen, die entweder zum Stamm der Xhosas zählen oder Mischlinge, sogenannte Coloureds. Die Erfahrungen der deutschen Teilnehmer vor Ort (2014 waren es 24, nun 26), so Frieda Hofmann, seien auch dieses Mal wieder eindrücklich und positiv gewesen. Bewirtet worden sei man von der Initiative „Mütter für Wellington“, ehrenamtlich wirbelnden Damen aus den Slums, die beeindruckt davon gewesen seien, dass selbstlose Menschen aus dem weit entfernten Deutschland ihre Sorgen und Nöte teilen.

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