Intensive Diskussion um Kindergartendetails

Heimsheim. Die Stadt Heimsheim plant den Kindergartenneubau Lailberg II mit fünf Gruppen.

Der Gemeinderat hat sich entschlossen, den ursprünglich mit einer Option zur Erweiterung um eine Gruppe vorgesehenen Bau gleich für fünf Gruppen zu planen. Zur Entscheidung trugen sowohl die aktuelle Bedarfsplanung als auch die zusätzlichen Kosten von 115 000 Euro bei, die ein nachträglicher Ausbau der fünften Gruppe verursachen würde. Planer Ulrich Homfeld vom Büro element-5 führte für den sofortigen Bau der fünften Gruppe zusätzliche Kosten in Höhe von 150 000 Euro an. Für einen Ausbau der fünften Gruppe zu einem späteren Zeitpunkt setzte er Kosten von 265 000 Euro an. Hinzu komme, dass durch den späteren Ausbau auch die Außenanlagen in Mitleidenschaft gezogen werden, was zusätzliche Kosten verursachen würde. „Was wir nicht prognostizieren können, ist, wie sich die Baupreise entwickeln.“

Stadtrat Ralf Rüth (CDU) störte sich an den vorgesehenen Holzfenstern und erinnerte daran, dass diese Folgekosten verursachen werden, wie es im Feuerwehrhaus der Fall war, wo sie teilweise bereits ausgetauscht werden mussten. Er plädierte dafür, die Fenster in einer robusteren Alu/ Holz- Kombination auszuführen. Stadträtin Sabine Kiedaisch (BfH) konnte sich auch Kunststofffenster vorstellen.

Die Planung für die Außenanlagen des neuen Kindergartens schloss auch das Areal des Bestands-Kindergartens mit ein. Der Plan mit Abenteuerpfad, Lichtturm, trockenem Bachbett, Obst- und Gemüsegarten, Schaukeln und Rutschen stieß auf Begeisterung, wurde aufgrund der Kostenschätzung in Höhe von rund 448 000 Euro plus zusätzlicher Architekten- und Ingenieursleistungen von 101 000 Euro aber kritisch betrachtet. Das Gremium einigte sich darauf, die Kosten für die Gartengestaltung einschließlich Planungskosten auf 400 000 Euro zu deckeln.