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 Foto: Symbolbild dpa 

Intensive Suche mit Helikopter und Hunden nach vermisstem Senior

Bad Wildbad. Es war der über Bad Wildbad kreisende Hubschrauber, der am Samstagabend zwischen ungefähr 21 Uhr und 22 Uhr für Aufsehen und Fragen nach dem Hintergrund des Einsatzes in sozialen Netzwerken gesorgt hat. Die Polizei suchte nach einem vermissten 74-jähriger Mann. Doch erst der Zufall sollte helfen.

Der Mann war zu Fuß auf dem Weg in die Wildbader Klinik, in der er sich zur der Zeit aufhielt, gegen 17.45 Uhr gestürzt und hatte sich eine Kopfverletzung zugezogen. Ein Passant hatte sich des Verletzten angenommen und den Rettungsdienst verständigt. Nachdem dieser weder den Zeugen noch den Verletzten antreffen konnte, war nicht auszuschließen, dass sich der 74-Jährige in einer hilflosen Lage befindet.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Wildbad, die Malteser und die Rettungshundestaffel des DRK rückten mit insgesamt 50 Kräften, drei Mantrailer-Hunden und 14 Flächensuchhunden aus, um den Vermissten zu suchen. Außerdem kam der Polizeihubschrauber zum Einsatz. Zunächst fehlte von dem Senior jede Spur, erst am Sonntagmorgen wurde er von der Besatzung eines Rettungswagens in der Bad Wildbader Innenstadt aufgegriffen und vorsichtshalber in eine Klinik eingeliefert.