Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Auch wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ab Montag erheblich an Bedeutung für das öffentliche Leben verliert, zeigt sie dennoch, wie viele Neuinfektionen es innerhalb von sieben Tagen innerhalb eines Stadt- oder Landkreises pro 100.000 Einwohnern gab. Und in Pforzheim sind das seit diesem Wochenende mehr als 40.
So meldete das Landesgesundheitsamt (LGA) an diesem Sonntag zwar nur eine weitere Infektion mit dem Coronavirus in der Goldstadt, am Samstag jedoch waren es 18. So beläuft sich die Inzidenz in Pforzheim nun auf 40,5. Sowohl im Enzkreis als auch im Kreis Calw meldet das LGA keine Neuinfektionen – allerdings könnte das auch bedeuten, dass keine Daten übermittelt worden sind. Auch wird am Wochenende oft weniger getestet. Im Enzkreis liegt die Inzidenz nun bei 18,5, im Kreis Calw bei 19,5.
Ab Montag verliert die Inzidenz in Baden-Württemberg ohnehin an Bedeutung. Von da an tritt eine neue Corona-Verordnung in Kraft, die für Geimpfte und Genesene erhebliche Lockerungen bereithält, ganz unabhängig davon, was die Sieben-Tage-Inzidenz besagt.


Inzidenz steigt auf 35,0 - Diskussion um weitere Kriterien
In ganz Deutschland ist die Inzidenz an diesem Sonntag erstmals wieder über 35 gestiegen. Unterdessen wird diskutiert, ob man bundesweit Beispielen wie Baden-Württemberg folgen sollte, was die Inzidenz betrifft.



