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Der Ispringer Bebauungsplan „Unterdorf“ schafft geordnete, zusätzliche Bebauungsmöglichkeiten und Grünzonen beiderseits der Ersinger Straße: hier ein Blick in den historischen Bereich. Foto: Manfred Schott
Der Ispringer Bebauungsplan „Unterdorf“ schafft geordnete, zusätzliche Bebauungsmöglichkeiten und Grünzonen beiderseits der Ersinger Straße: hier ein Blick in den historischen Bereich. Foto: Manfred Schott
11.03.2016

Ispringen: Gemeinderat beschließt Bebauungspläne im Unterdorf und bis zur Eisenbahnstraße

Der Gemeinderat Ispringen befasst sich schon seit 2012 mit zwei Bebauungsplanverfahren: Grob gesagt geht es um den langgestreckten alten Ortsteil von Ispringen südlich der Hauptstraße bis zur Eisenbahnstraße und im Unterdorf beiderseits der Ersinger Straße, ebenfalls bis zur Eisenbahnstraße. Ein wesentliches Planungsziel der Gemeinde besteht in der Sicherung und Stärkung der innerörtlichen Wohnfunktion.

Auch sollen die innerörtlichen Grünbereiche, wie entlang des sogenannten „Froschgrabens“ und um den verdolten Kämpfelbach hinter den Wohngrundstücken der Ersinger Straße, von einer Bebauung frei gehalten werden.

Bisher gibt es in diesen vielfältig gestalteten Baugebieten keine bebauungsplanrechtlichen Regelungen. Wie die zuständige Planerin des Stadtplanungsbüros Gerhardt aus Karlsruhe sagt, ist die städtebauliche Entwicklung dort allein mit dem Maßstab, dass sich die Baumaßnahmen in die „Eigenart der näheren Umgebung“ einzufügen haben, nicht mehr zu steuern. Daher wurden zwei Bebauungsplanverfahren eingeleitet.

Beim Bebauungsplan „Unterdorf“ sind klare Baugrenzen festgelegt worden. Auch können am Ende der Schmalzgasse einige Wohngebäude auf den ehemals dahinter liegenden Grundstücken gebaut werden. Ein Wendehammer macht ihre Erschließung möglich. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.