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Thomas Zeilmeier, 44, war von 2004 bis 2009 im Ispringer Rathaus. Nun will er Bürgermeister werden.  Foto: Privat
Thomas Zeilmeier, 44, war von 2004 bis 2009 im Ispringer Rathaus. Nun will er Bürgermeister werden. Foto: Privat
27.12.2016

Ispringens früherer Bauamtschef tritt bei Bürgermeisterwahl an

Ispringen. Seit Tagen ist Thomas Zeilmeier als Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Ispringen im Gespräch. Nun hat der 44-jährige Diplom-Bauingenieur (FH) seine Bewerbungsunterlagen im Rathaus eingereicht.

Die Bürgermeisterwahl in Ispringen nimmt Fahrt auf. Am Dienstagmorgen habe er seine Bewerbungsunterlagen im Rathaus eingeworfen, erklärte Thomas Zeilmeier. Wie die PZ schon berichtete, war der frühere Bauamtsleiter der Gemeinde bereits seit einiger Zeit als Kandidat im Gespräch. Doch der 44-jährige Diplom-Ingenieur (FH) wollte sich erst jetzt endgültig entscheiden, ob er gegen den amtierenden Verwaltungsleiter Volker Winkel antritt.

Für die Wahl am 5. Februar hatten sich alle Gemeinderatsfraktionen Alternativen im Kandidatenfeld gewünscht. Mit der Bewerbung Zeilmeiers steigt nun die Spannung in Ispringen.

Vor rund sieben Jahren gab Zeilmeier die Bauamtsleitung in Ispringen auf. Mit seiner damaligen Lebensgefährtin Selina Nelkner, inzwischen seine Ehefrau, ging er nach Australien. Er zeichnete in Brisbane als Direktor für die Infrastruktur im Nahverkehr von Queensland verantwortlich. Seine Frau arbeitet als Erzieherin. Im November kehrte die Familie zurück und „bezog Quartier in Ispringen“, so Zeilmeier. Bis Ende März 2017 nehme er bezahlten Urlaub in Anspruch.

Es sei kein Zufall gewesen, zur Bürgermeisterwahl in die Gemeinde zu ziehen: „Natürlich wussten wir um die Bewerberfrist und kannten auch den Wahltermin“, macht Zeilmeier kein Hehl daraus, dass er seit geraumer Zeit auf die Wahl hingewiesen worden sei.

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