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15.01.2016

Ispringer Gemeindehaushalt erreicht mit 18,4 Millionen Euro ein Rekordvolumen

Bürgermeister Volker Winkel legte bereits Anfang Dezember den Verwaltungsentwurf für den Ispringer Gemeindehaushalt 2016 vor. Über den Jahreswechsel haben sich die Gemeinderatsmitglieder mit den Details des Etats intensiv beschäftigen können, so dass die Haushaltsdaten nach eingehender Erörterung unter Federführung von Kämmerin Nina Walter vom Gremium jetzt zügig festgezurrt werden konnten.

In der Gemeinderatssitzung im Februar werden der Haushalt und der Wirtschaftsplan des Wasserwerkes mit den Stellungnahmen der vier Gemeinderatsfraktionen endgültig verabschiedet. „Rekordverdächtig“ bezeichnete die Kämmerin die Gesamtsumme von Verwaltungs- und Vermögenshaushalt mit insgesamt 18,4 Millionen Euro. Der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre lag bei 16,3 Millionen Euro. 2014 umfasste der Haushalt sogar nur 13,6 Millionen Euro.

Relativ hoch gegenüber dem Durchschnitt mit 3,1 Millionen Euro ist das Volumen des Vermögenshaushaltes mit fast 4,5 Millionen Euro. Hier ragen die Ausgaben für die Sanierung des Wohngebietes Mahler mit 1,1 Millionen Euro und der Grundstückserwerb mit einer Million Euro heraus. Fast 600000 Euro erfordern der Kanal- und Straßenbau. Eingeplant ist die Erweiterung des Kindergartens Kraichgaustraße und im Friedhof soll einiges neu gestaltet werden.

Für den Bau des zweiten Klärbeckens beim Abwasserverband Kämpfelbachtal und für die Ertüchtigung der Gebäude beim Schulverband Westlicher Enzkreis müssen außerdem 670000 Euro als Bauumlagen aufgebracht werden. 65 Prozent der geplanten Ausgaben können aus dem Überschuss des Verwaltungshaushalts mit 2,9 Millionen Euro bestritten werden. Vom Rücklagen-Sparbuch werden 19 Prozent (845000 Euro) beigesteuert und 16 Prozent (702000 Euro) werden mit Landeszuschüssen abgedeckt. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.