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Der Bauhof muss immer einsatzbereit sein. Dieser über 20 Jahre alte, auch im Winterdienst eingesetzte Lastwagen muss durch ein modernes Mehrzweckfahrzeug mit verschiedenen Anbaugeräten ersetzt werden.  Foto: Manfred Schott 

Ispringer Haushalt leidet unter klammen Finanzen

Ispringen. Die Beratung des Ispringer Haushaltsplanes der Gemeinde und des Wirtschaftsplanes für den Eigenbetrieb Wasserversorgung für 2020 waren die beiden ausschließlichen Themen bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Am Ende der gut zweitstündigen Aussprache stand fest, dass nach eingehender Erörterung und Beantwortung von Fragen der Ratsmitglieder der Verwaltungsvorschlag für den Haushaltsplan 2021 akzeptiert wurde.

„Ein erfreuliches Ergebnis“, wie Bürgermeister Thomas Zeilmeier sagte. Die Fachämter im Rathaus und insbesondere die zuständige Kämmerin Michaela Sieber hätten den Etat-Entwurf gut vorbereitet. Dieses Planwerk mit einer Größenordnung im Ergebnishaushalt von 14,9 Millionen Euro bei den Aufwendungen und 12,5 Millionen Euro bei den Erträgen hatte Zeilmeier in der Sitzung vor drei Wochen vorgelegt. Dabei erläuterte er die Planziele für 2021 und die nächsten Jahre, wie Ortskernentwicklung, neues Wohngebiet und Nahwärmenetz. Zum Beratungsauftakt erläuterte Sieber, dass nach dem neuen kommunalen Haushaltsrecht die Abschreibungen auf die Gemeindeeinrichtungen im Ergebnishaushalt ausgewiesen und erwirtschaftet werden sollen. Da die notwendige Eröffnungsbilanz jetzt im Entwurf vorliegt, hätten statt der bisherigen Schätzwerte erstmals die tatsächlichen Abschreibungsbeträge in Höhe von 421 000 Euro aufgenommen werden können. Bei dem veranschlagten Haushaltsminus von 2,4 Millionen Euro können die Abschreibungen also nicht erwirtschaftet werden.

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