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In Schwung gebracht: Bürgermeister Volker Winkel (links) und Wassermeister 

Michael Habmann haben die betriebene Stromturbine im Wasserhochbehälter 

„Hohberg“ in Gang gesetzt.
In Schwung gebracht: Bürgermeister Volker Winkel (links) und Wassermeister Michael Habmann haben die betriebene Stromturbine im Wasserhochbehälter „Hohberg“ in Gang gesetzt. © Schott
04.02.2011

Ispringer machen Strom aus Trinkwasser

ISPRINGEN. Volle Fahrt aufgenommen hat nun die Stromturbine im Ispringer Wasserhochbehälter „Hohberg“. Anfangs war sie nur im Probebetrieb, jetzt speist sie Elektrizität ins öffentliche Netz. die Baukosten von 40000 Euro sollen nach 14 Jahren gedeckt sein.

Der Blick von Ispringens Wassermeister Michael Habmann auf die Anzeigetafel mit dem Betriebsschema des Hochbehälters zeigt ihm: Durch die Druckleitung der Bodenseewasserversorgung strömen momentan 21,2 Liter in der Sekunde mit einem Druck von 6,3 bar und die Turbine im Untergeschoss liefert damit 4,3 Kilowatt Strom. Auf das Jahr umgerechnet können das etwa 30 000 Kilowattstunden werden, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.