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Beim Kindertag der evangelischen Kirche Niefern und des Arbeitskreises Kinder und Jugendliche der Flüchtlingshilfe Niefern-Öschelbronn wurden viele Aktivitäten entfaltet. Der deutsche Nachwuchs und die Flüchtlingskinder hatten viel Spaß miteinander. Foto: privat
Beim Kindertag der evangelischen Kirche Niefern und des Arbeitskreises Kinder und Jugendliche der Flüchtlingshilfe Niefern-Öschelbronn wurden viele Aktivitäten entfaltet. Der deutsche Nachwuchs und die Flüchtlingskinder hatten viel Spaß miteinander. Foto: privat
30.03.2016

Jede Menge gute Ideen für die Flüchtlingshilfe

Die Flüchtlingshilfe in der Gemeinde Niefern-Öschelbronn ist gut angelaufen, weitere Unterstützer werden aber noch gebraucht. „120 Helfer haben mitgewirkt, das zu vollbringen, was bisher geschaffen worden ist“, sagte Bürgermeister Jürgen Kurz bei einer Informationsveranstaltung der örtlichen Flüchtlingshilfe im Nieferner Ameliussaal.

In diesem Rahmen hat er auch Stefan Ermentraut, Geschäftsführer der TSG Niefern, offiziell zum Flüchtlingsbeauftragten ernannt.

Bürgermeister Kurz berichtete, dass Ende des Monats die Fundamente für die neue Flüchtlingsunterkunft in Öschelbronn eingebracht werden sollen und mit der Belegung der geplanten Container bis Ende Mai zu rechnen ist. Ausgelegt ist die Unterkunft für 100 Personen. Der Bürgermeister erklärte, dass die Gemeinde weiterhin sozialen Wohnraum generieren werde, sowohl für bereits hier lebende Menschen, als auch für Flüchtlinge. Bislang seien 24 Personen unterzubringen. „Im nächsten Jahr wird eine größere Zahl kommen“, stellte er fest.

Flüchtlingsbeauftragter Stefan Ermentraut liegt es besonders am Herzen, den Flüchtlingen, über die die ganze Zeit gesprochen wurde, ein Gesicht zu geben. Deshalb stellten sich der Elektroingenieur Mustafa aus dem Irak und die Ärztin Nesa aus Afghanistan vor. In seinem Bericht betonte Ermentraut, dass alles entspannt laufe. Er berichtete über die Erkenntnisse, die die Helfer in der Anfangsphase gemacht hatten, und zählte einige neue Projekte auf.