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Die imposanten Hirschkäfer sollen auch im Enzkreis erhalten werden. Foto: dpa
Die imposanten Hirschkäfer sollen auch im Enzkreis erhalten werden. Foto: dpa
17.05.2016

Jede Menge wertvolle, schützenswerte Natur im „Pfinzgau Ost“

Über die Größe von Schutzflächen wird oft intensiv gerungen. Das ist vor allem bei klassischen Naturschutzgebieten der Fall wie zuletzt bei den „Pfinzquellen“ zwischen Langenalb, Pfinzweiler, Feldrennach und Ittersbach. Der Hintergrund sind Einschränkungen, die solch ein Schutzgebiet für die Bauleitplanung in Orten bedeutet und strenge Schutzregeln wie das Verbot, Wege zu verlassen. Nun wird in der Region am etwas weicheren Natura-2000-Netz weitergeknüpft: in Pforzheim, Birkenfeld, Eisingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Königsbach-Stein, Neulingen und Remchingen.

Seit Anfang Mai untersucht das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) Flächen genauer, die unter der Überschrift „Pfinzgau Ost“ insgesamt 1789 Hektar umfassen. Es geht im „Pfinzgau Ost“ um ein laut RP „kleinteiliges Mosaik aus Wald, Wiesen- und Magerrasengebieten“. Es geht um orchideenreiche Kalkmagerflächen, aber auch um bewirtschaftete Weiden, Streuobstwiesen und Weinberge. Auch Bachtäler werden einbezogen. Im Blick sind Fledermausarten, Schmetterlinge wie der Wiesenknopf-Ameisenbläuling, die Gelbbauchunke, der Hirschkäfer und andere.

Viele Abschnitte sind allerdings schon heute unterschiedlich streng geschützt.

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››› Übersichtskarte zum Download (29 MB) ‹‹‹ Die geplanten europäischen FFH-Schutzflächen im sogenannten „Pfinzgau Ost“ berühren Pforzheim, Birkenfeld, Keltern, , Kämpfelbach, Ispringen, Remchingen, Königsbach-Stein, Eisingen und Neulingen. Die Grafik des Regierungspräsidium Karlsruhe zeigt, wo genau die geplanten Schutzflächen liegen.