nach oben
Die Wirtschaftsförderung (WFG) legt frische Seiten an: Jochen Protzer fängt am 1. Juni als Geschäftsführer an, der Posten hat aber Konsequenzen für seine Kreistagsarbeit. Foto: Ketterl, Archiv
Die Wirtschaftsförderung (WFG) legt frische Seiten an: Jochen Protzer fängt am 1. Juni als Geschäftsführer an, der Posten hat aber Konsequenzen für seine Kreistagsarbeit. Foto: Ketterl, Archiv
22.02.2016

Jochen Protzer legt Vorsitz bei der SPD nieder

Jochen Protzer, der künftige Chef der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, legt den Vorsitz bei der Kreistags-SPD nieder. Seinen Sitz im Gremium des Enzkreises will er aber behalten.

Noch immer erhält Jochen Protzer Glückwünsche für die Wahl zum neuen Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung (WFG) in der Region Nordschwarzwald. Nachdem sich bereits im vergangenen Jahr der frühere WFG-Chef Steffen Schoch in Richtung Heilbronn verabschiedet hatte, begrüßten Kommunalpolitiker aus der Region die ersehnte Entscheidung über die bisher so lange ungeklärte Nachfolge, wie die PZ berichtete. Dass der Diplom-Verwaltungswirt Protzer auf eine neue Stelle berufen wurde, die er am 1. Juni antritt, führt allerdings dazu, dass er einen anderen Chefposten aufgeben muss. Jochen Protzer aus Illingen wird im Kreistag als Vorsitzender der SPD-Fraktion zurücktreten. Kann er jedoch weiterhin das Kreistagsmandat ausüben?

Er habe dem Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung bereits erklärt, dass „die Geschäftsführerstelle nicht mit dem Posten des SPD-Fraktionsvorsitzenden vereinbar sei“, sagt Protzer. Er sehe allerdings kein Problem, als gewählter Kreisrat weiter zu machen.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.