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Jubiläums-Kreisel in Gräfenhausen freigegeben.
Jubiläums-Kreisel in Gräfenhausen freigegeben © Ketterl
26.10.2011

Jubiläums-Kreisel in Gräfenhausen freigegeben

Gräfenhausen. Seit rund 20 Jahren erleben Verkehrskreisel im Enzkreis eine Renaissance, nachdem diese Art von Knotenpunkten davor lange Zeit keine Rolle spielte. Weil sich an Kreiseln weniger und vor allem leichtere Unfälle als an herkömmlichen Kreuzungen ereignen, investiert der Enzkreis kräftig in diese Art von Verkehrsführung.

Landrat Karl Röckinger freute sich, gestern Nachmittag in der Gräfenhausener Ortsdurchfahrt den 50. Kreisverkehrsplatz einzuweihen, wie die Kreisel im Amtsdeutsch offiziell heißen. Er erinnerte daran, dass er schon als einstiger Verkehrsdezernent zusammen mit dem damaligen Amtsleiter Gunter Schwender unfallträchtige Kreuzungen auf diese Weise entschärft habe. Er erinnerte an die einstige „Todeskreuzung“ im Bereich Eisingen/Göbrichen/Ispringen/Pforzheim, die 1992 umgebaut wurde und an der zuvor 17 Menschen starben. Wie der stellvertretende Verkehrsamtsleiter Horst Schmidt der PZ sagte, seien für die 50 Kreisel an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen etwa 15 Millionen Euro ausgegeben worden. Drei bis fünf weitere Kreisel seien angedacht.

Auch Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner meinte: „Ich kann mir vorstellen, dass noch der eine oder andere Kreisverkehr gebaut wird.“ Bei täglich 6000 Fahrzeugen in Gräfenhausen und angesichts eines neuen Wohngebietes sei der Kreisel berechtigt.