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Eine Menge Training haben Lena Helmerich (von links), Duncan Frey, Teresa Hohler, Nils Müller (vorn), Philipp Barth, Maren Hauler, Leonie Nesch und Henry Stobitzer vom Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums investiert. Im Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ belegte das Königsbacher Triathlon-Team den siebten Platz für Baden-Württemberg. Foto: Privat
Eine Menge Training haben Lena Helmerich (von links), Duncan Frey, Teresa Hohler, Nils Müller (vorn), Philipp Barth, Maren Hauler, Leonie Nesch und Henry Stobitzer vom Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums investiert. Im Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ belegte das Königsbacher Triathlon-Team den siebten Platz für Baden-Württemberg. Foto: Privat
06.10.2015

„Jugend trainiert für Olympia“: Königsbacher Schüler starten sportlich durch

Nicht ohne Stolz spricht Gunter Noee, Sportlehrer am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium, von dem, was er gemeinsam mit seinem Triathlon-Team erreicht hat. Und tatsächlich ist es schon eine kleine Sensation, dass die Triathleten seiner Schule bei „Jugend trainiert für Olympia“ zuerst im Landesfinale gesiegt und dann im Bundesfinale den siebten Platz erreicht haben.

Es ist die beste Platzierung Baden-Württembergs seit langem. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte im Winter des zurückliegenden Jahres, als Noee einen Aushang am Schwarzen Brett befestigte, in dem er nach Schülern für ein Triathlon-Team suchte. „Ich habe nicht gewusst, ob es klappt“, erinnert er sich. Aber nach einer Weile haben sich interessierte Schüler bei ihm gemeldet. „Ein paar von ihnen hatten schon Erfahrung im Triathlon“, erzählt Noee, „das hat uns natürlich geholfen.“

Während die Schule sich um die organisatorischen Angelegenheiten kümmerte, sorgten mit Jörg Frey und Alexander Barth vom Triathlon Racing Team Remchingen (TRT) zwei Experten in zahlreichen Trainingseinheiten dafür, dass die Teenager optimal vorbereitet waren. „Ohne die Unterstützung des Vereins und unserer Sponsoren wäre es nicht gegangen“, betont Noee. Beim Triathlon sei es nicht nur wichtig, eine gute Kondition zu haben, sondern sich seine Kraft sinnvoll einzuteilen. Denn schließlich muss man zuerst 200 Meter schwimmen, dann drei Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen und zum Schluss noch einen Kilometer laufen. Vor allem lobt der Sportlehrer den Fleiß, den die Jugendlichen beim Training immer wieder an den Tag gelegt haben.

Die Mühen haben sich gelohnt: Nachdem sich die Schüler im Juli beim Landesfinale trotz Sturz und Fahrradpanne gegen 20 weitere Teams durchgesetzt hatten, ging es für die Königsbacher Triathleten Lena Helmerich, Leonie Nesch, Maren Hauler, Teresa Hohler, Duncan Frey, Philipp Barth, Henry Stobitzer und Nils Müller im September zum Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ nach Berlin, wo sie ihr Bundesland vertreten durften. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.