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Zufriedene Gesichter bei den Ehrungen: Abteilungskommandant Heiko Oswald, Manuel Oswald, Gerhard Daub, Bürgermeister-Stellvertreter Kurt Ebel, Sebastian Stangl, Tobias Rolle, Gesamt-Kommandant Marc Unger und Claus Gerber. Foto: Zachmann
Zufriedene Gesichter bei den Ehrungen: Abteilungskommandant Heiko Oswald, Manuel Oswald, Gerhard Daub, Bürgermeister-Stellvertreter Kurt Ebel, Sebastian Stangl, Tobias Rolle, Gesamt-Kommandant Marc Unger und Claus Gerber. Foto: Zachmann
16.03.2018

Jugendarbeit und Planungen für neues Feuerwehrhaus

Remchingen. Auf ein ruhiges Jahr 2017 konnte Heiko Oswald bei der Abteilungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Remchingen Süd (Nöttingen/Darmsbach) zurückblicken.

Die 22 Alarmierungen unterteilten sich in 13 Einsätze auf der A8 sowie acht Einsätze innerhalb der Gemeinde (drei Brände, fünf Hilfeleistungen) und eine Überlandhilfe für Königsbach-Stein. Dazu gab es sechs Fehlalarme. Die Abteilung, die mittlerweile 25 Aktive samt Feuerwehrfrau Annika Krewedl und dem neuen Notfallseelsorger Stephan Guigas zählt, absolvierte zahlreiche Übungen. Die Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten gehört zum festen Programm und auch die Kameradschaft kam nicht zu kurz. Nachdem die Nöttinger ihre Jugendwehr zunächst mangels Ausbildern unterbrechen mussten und die Jugendlichen an die Abteilung Nord wechselten, gingen Daniel Bross und Dominik Schröder das Thema nun wieder engagiert an. Mittlerweile besuchen 18 Kinder zwischen neun und 13 Jahren, darunter acht Mädchen, die Übungsstunden.

Während die Liste der Dienstbesuche Sebastian Stangl, Claus Gerber und Manuel Oswald anführten, beförderte die Wehr Tobias Rolle vom Ober- zum Hauptfeuerwehrmann. Für 55 Jahre Treue bedankten sich die Kameraden bei Gerhard Daub. Für hunderte ehrenamtliche Stunden Gerätewartung bedankte sich Heiko Oswald bei Sebastian Stangl und seinem Team und freute sich zugleich darüber, dass der hauptamtliche Gerätewart Sven Krewedl eine deutliche Entlastung bringe. „Das war die richtige Entscheidung“, bestätigte auch der Remchinger Gesamt-Kommandant Marc Unger, der appellierte, Synergien der Abteilungen noch besser zu nutzen. Die Auslieferung der neuen Feuerwehruniformen stehe unmittelbar bevor, es fehle dann technisch an nichts mehr.

Ersetzt werden soll das Nöttinger Feuerwehrhaus. Für einen Neubau an noch nicht definierter Stelle gibt es erste Planungen. Unger sagte allerdings, er wisse von großen Bauprojekten mindestens vier weiterer Enzkreisgemeinden, der Kreis könne voraussichtlich nicht mehr als ein Projekt pro Jahr fördern: „Wir müssen uns in die Reihe stellen.“ „Zur Grundsatzentscheidung, beide Abteilungen und Standorte aufrecht zu erhalten, steht der Gemeinderat“, unterstrich Bürgermeister-Stellvertreter Kurt Ebel.