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An der Eisinger Grundschule informierte sich der Gemeinderat über den erfolgten Umbau und die derzeitige Erneuerung des Juze in ehrenamtlicher Arbeit. Dritter von rechts: Bürgermeister Thomas Karst, links daneben Juze-Vorsitzender Colin Wiegand, der das Sanierungsprojekt vorstellte. Foto: Martin Schott
An der Eisinger Grundschule informierte sich der Gemeinderat über den erfolgten Umbau und die derzeitige Erneuerung des Juze in ehrenamtlicher Arbeit. Dritter von rechts: Bürgermeister Thomas Karst, links daneben Juze-Vorsitzender Colin Wiegand, der das Sanierungsprojekt vorstellte. Foto: Martin Schott
19.10.2017

Jugendzentrum Eisingen wird umfangreich modernisiert

Eisingen. Vor mehr als 40 Jahren wurde das Juze, das seine Räume im Untergeschoss der Eisinger Grundschule hat, gegründet und wird seither in Eigenverantwortung durch junge Menschen aus Eisingen geführt. Darüber hinaus halten auch zahlreiche ältere Semester dem Juze auch im Erwachsenenalter die Treue, so dass das Jugendzentrum heute zudem eine Begegnungsstätte zwischen Älteren und Jungen ist. Rund 200 Mitglieder zählt der Verein, der das Juze trägt. Eine große Gefahr für den Bestand des Juze an seinem angestammten Standort gab es vor gut zwei Jahren.

Neue Anforderungen an den Brandschutz im gesamten Grundschulgebäude hätten dort zum Aus führen können. Insbesondere der Verlauf des zweiten Rettungsweges im Brandfall machte ernsthafte Probleme. Die Gemeinde Eisingen nahm daraufhin 35 000 Euro in die Hand und schuf nicht nur Abhilfe, was den Rettungsweg angeht. Auch die räumliche Situation hat sich durch die Maßnahmen verbessert.

„Gemeinderat und Gemeinde haben sich mit diesen Investitionen klar zum Eisinger Jugendzentrum bekannt“, unterstrich Bürgermeister Thomas Karst vor Ort. Schultes und Gemeinderat hatten sich mit Vertretern des Jugendzentrums um dessen Vorsitzenden Colin Wiegand vor der Gemeinderatssitzung zu einer Besichtigung der Einrichtung getroffen. In den Innenräumen des Juze ist eine große Umgestaltungsaktion im Gange. Seit gut zwei Monaten sind die jungen Leute dabei, das in die Jahre gekommene und durch die jüngsten Bauarbeiten auch nicht besser gewordene Interieur ihrer Einrichtung zu erneuern. Viel Eigenarbeit fließt dort hinein, aber für Anschaffungen und zur Bestreitung einiger weiterer umbaubedingter Kosten muss das Juze doch fast 11 000 Euro aufwenden, so die Kostenrechnung, die Colin Wiegand vorstellte. In der anschließenden Gemeinderatssitzung stimmte man einstimmig dem Antrag des Juze auf Förderung der Erneuerungsarbeiten zu.

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