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Schnelligkeit und Haltung gefragt: Beim 45. Pokalwettkampf der Kreisjugendfeuerwehren rund um die Sixthalle in Gräfenhausen muss ein Löschangriff durchgeführt werden. Auch die Mannschaft Tiefenbronn 1 mit Jasmin vom Schlauchtrupp (vorne) ist bei den Unter-14-Jährigen mit von der Partie. Foto: Molnar
Schnelligkeit und Haltung gefragt: Beim 45. Pokalwettkampf der Kreisjugendfeuerwehren rund um die Sixthalle in Gräfenhausen muss ein Löschangriff durchgeführt werden. Auch die Mannschaft Tiefenbronn 1 mit Jasmin vom Schlauchtrupp (vorne) ist bei den Unter-14-Jährigen mit von der Partie. Foto: Molnar
17.07.2017

Junge Floriansjünger löschen in Gräfenhausen um die Wette

Konzentriert rennen die jungen Feuerwehrangehörigen die knapp 60 Meter lange Wettkampfbahn entlang. Sie sind mit Helmen, Stiefeln und Funktionswesten ausgestattet.

Die einen agieren als Schlauchtrupp, die anderen als Maschinist oder Angriffstrupp. „Wasser marsch“, rufen Johannes und Silas von der Tiefenbronner Mannschaft der Unter-14-Jährigen und spritzen kurz darauf mit einem Strahlrohr auf eine Feilklappe. Parallel verlegt der Wassertrupp eine Leitung vom Hydrant zum Verteiler und stellt somit die Wasserversorgung sicher. Am Straßenrand feuern Eltern, Feuerwehrangehörige und Jugendleiter kräftig an, insgesamt 25 Schiedsrichter schauen genau zu. „Zum Abmarsch fertig“, ruft Gruppenführerin Stefanie am Ende des Löschangriffs.

Zum 45. Mal hat die Jugendfeuerwehr Enzkreis den Kreisjugendfeuerwehrtag mit Pokalwettkampf veranstaltet – zum fünften Mal rund um die Sixthalle in Gräfenhausen. Die Ausrichtung mit Bewirtung, Raumorganisation und Jux-Pokal übernahm die Feuerwehr Birkenfeld-Gräfenhausen. 14 Gruppen – davon acht der Acht- bis 14-Jährigen und sechs der 15- bis 18-Jährigen – nahmen teil. Jedes Team bestand aus neun Personen. „Die Übungen sind bei allen super gelaufen, aber die Beteiligung hätte etwas größer sein können“, sagte Schiedsrichter Martin Wolf kurz vor der Siegerehrung. Nur sechs von insgesamt 28 Gesamtwehren waren vertreten: Birkenfeld, Tiefenbronn, Remchingen, Wurmberg, Königsbach-Stein und – mit vier Gruppen am stärksten – Niefern-Öschelbronn.

Nach der Morgenandacht durch Pfarrer Mathias Kraft ging es gleich zur Sache. Jede Mannschaft musste einen Löschangriff, einen Feuerwehrknoten und Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen sowie allgemeinbildende und fachspezifische Fragen wie „Was für Leitern setzt die Feuerwehr ein?“, beantworten. Die älteren Gruppen hatten zudem eine Personenrettung zu bewältigen. „Die größte Herausforderung war der Aufbau beim Löschangriff, weil man sich verschiedene Positionen merken musste“, erzählte der 16-jährige Tim aus Tiefenbronn.