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Stolzes Team (von links): Sandra Hübner von der Messegesellschaft Afag mit Nico Gargalini, Johannes Stähle und Alexander Abt von der Ludwig Uhland Schule Heimsheim.  Baden-Württemberg Stiftung
Stolzes Team (von links): Sandra Hübner von der Messegesellschaft Afag mit Nico Gargalini, Johannes Stähle und Alexander Abt von der Ludwig Uhland Schule Heimsheim. Baden-Württemberg Stiftung
09.11.2018

Junge Tüftler aus Heimsheim gewinnen zwei Silbermedaillen

Stuttgart/Heimsheim. Mit einer fußgesteuerten Autorennbahn inklusive Bremse und veränderbarem Widerstand gewannen die Schüler der Ludwig Uhland Schule Heimsheim Nico Gargalini, Johannes Stähle und Alexander Abt zusammen mit ihrem Lehrer Uwe Böhnisch am Samstag auf der Iena, der internationalen Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten in Nürnberg, eine Silbermedaille.

Unter dem Stichwort „Motosport auf engstem Raum“ präsentierten die jungen Tüftler außerdem eine große spurgebundene Autorennbahn, die platzsparend auf einer Zimmertüre montiert ist. Auch für diese Erfindung gab es von der Jury eine Silbermedaille.

Erfinder aus der ganzen Welt

Beide Autorennbahnen entstanden als Teils des Projekts mikro makro mint der Baden-Württemberg Stiftung. Bereits im Vorfeld hatten sich die Schüler mit ihren Erfindungen für den Messeauftritt qualifiziert. Insgesamt wurden auf der Iena 2018 neun Schülerprojekte aus den Programmen mikromakro und mikro makro mint der Baden-Württemberg Stiftung ausgezeichnet. Die Iena feierte dieses Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass präsentierten Erfinder aus der ganzen Welt rund 800 Erfindungen in Nürnberg vor Fachpublikum, möglichen Investoren und Nachwuchstüftlern. Das Programm mikro makro mint soll Kinder und Jugendliche landesweit anregen, sich mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) zu beschäftigen. Das Programm weckt bei den Schülern durch praktisches Arbeiten in einer Projektgruppe Spaß und Motivation für die Mint-Fächer. Die Projektlaufzeit beträgt ein Schuljahr und jedes Forscherteam wird mit bis zu 2500 Euro gefördert. Seit Beginn des Programms 2015 wurden bereits über 660 Projektideen ausgewählt. Auch das Vorgängerprogramm mikromakro, das 2015 ausgelaufen ist, hatte zum Ziel, junge Nachwuchsforscher dabei zu unterstützen, ihre schöpferischen Einfälle im Team umzusetzen.