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Justizopfer Harry Wörz kämpft um mehr Entschädigung

Karlsruhe. Was ist ein Sofa wert und was dem Staat die Wiedergutmachung für ein verpfuschtes Leben? Auf diesen Nenner könnte man den Rechtsstreit bringen, den Justizopfer Harry Wörz demnächst mit dem Land Baden-Württemberg vor dem Landgericht Karlsruhe ausficht. Wörz war wegen versuchten Totschlags an seiner Frau 1998 verurteilt worden und saß viereinhalb Jahre unschuldig im Gefängnis. Noch heute leidet der gelernte Installateur und Bauzeichner aus Birkenfeld bei Pforzheim an den Nachwirkungen. Nun kämpft er um eine höhere Entschädigung - und um die Rückkehr in ein normales Leben.

Dieses endete am 29. April 1997 mit seiner Festnahme. Ihm

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