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15.06.2018

Kämpfelbach plant zwei E-Bike-Ladestationen

Die Kämpfelbacher Verwaltung hat aufgrund von Nachfragen aus der Mitte des Gemeinderates zum Thema E-Mobilität bei der Energie Baden-Württemberg (EnBW) ein Angebot zur Erstellung von E-Ladestationen eingeholt.

Der Gemeinderat beschloss mehrheitlich, dafür 20 000 Euro in den Haushalt 2019 einzustellen. Laut EnBW-Angebot kostet die Installation einer Ladestation etwa 11 000 Euro. Dazu kommen Tiefbauarbeiten für knapp 2000 Euro. Zu diesen einmaligen Herstellungskosten müsste die Gemeinde monatliche Service- und Betriebsgebühren in Höhe von gut 80 Euro bezahlen. Sollte an der E-Ladesäule freies Internet via WiFi zur Verfügung gestellt werden, sind weitere monatliche Gebühren in Höhe von 60 Euro fällig.

Wie Hauptamtsleiter Thomas Huck weiter berichtete, fördert der Bund die Aufstellung von Ladestation mit 40 Prozent der Installationskosten. Aus den laufenden Einnahmen des E-Tankbetriebes zahlt die EnBW eine Rückvergütung von 50 Prozent an die Gemeinde.

Um ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen und die E-Mobilität der Bürger zu fördern, schlug die Verwaltung vor, zwei E-Ladestationen, eventuell mit den Standorten Schlossgasse in Ersingen und bei der Kämpfelbachhalle in Bilfingen, ins Auge zu fassen. Auch sollen die Fördermittelanträge gestellt werden.

Kritik an Kosten und Standort

Lothar Hein betonte, dass die CDU-Fraktion generell dafür sei. Allerdings bemängelte er bei unbekannten Nutzerzahlen die hohen monatlichen Kosten sowie die vorgeschlagenen Standorte. Positive Stellungnahmen kamen von den Freien Wählern und der SPD. Eddi Vögele (FWV) schlug vor, beim künftigen Aldi-Einkaufsmarkt in Bilfingen wegen einer E-Zapfsäule auf dessen Parkplatz nachzuhaken. Bürgermeister Udo Kleiner sagte, dass er mit der Firma deswegen im Gespräch stehe.