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Das verspricht ein guter Jahrgang zu werden: Mitglieder der „Froschwaidbande“ beim Raspeln der Johannisbeeren für das „Extra-Hanselfest“ zum Geburtstag. Von rechts: Reinhard Reiling, Melanie Reiling, Harald Frei, Conny Vielsack, Ulrich Schaier und Paolo Gravinese. Foto: Martin Schott
Das verspricht ein guter Jahrgang zu werden: Mitglieder der „Froschwaidbande“ beim Raspeln der Johannisbeeren für das „Extra-Hanselfest“ zum Geburtstag. Von rechts: Reinhard Reiling, Melanie Reiling, Harald Frei, Conny Vielsack, Ulrich Schaier und Paolo Gravinese. Foto: Martin Schott
28.07.2016

Kämpfelbacher Kulturverein „Froschwaidbande“ feiert 20-jähriges Bestehen

Kämpfelbach. So richtig reif sind jetzt die „Hansträuble“, die Johannisbeeren. In sattem Rot leuchten sie an den Sträuchern. Wer sich von ihrer markanten Säure nicht schrecken lässt, der mag sie als Johannisbeerkuchen, als Marmelade oder mit etwas Zucker einfach pur.

Oder man genießt die Beeren veredelt zum „Hansel“, wie der Johannisbeerwein in Kämpfelbach genannt wird. War es früher in vielen Haushalten die Regel, dass die eigenen Johannisbeeren im Keller zu Wein vergoren wurden, kam diese Tradition in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts außer Übung. Ein guter Brauch, der aus hiesigen Naturprodukten ein schmackhaftes heimisches Getränk machte, drohte zu erlöschen.

Diesem Abwärtstrend setzte der Kämpfelbacher Kulturverein „Froschwaidbande“ eine Wiederbelebung entgegen. Schon kurz nach ihrer Gründung vor 20 Jahren veranstaltete die „Froschwaidbande“ ihr erstes „Hanselfest“ mit selbst hergestelltem Johannisbeerwein. Im Verlauf der Jahre wurden der „Hansel“ und das dazugehörige Fest ein echtes Markenzeichen des Vereins. Der „Hansel“ gewann eine stabile Fangemeinde, nicht nur in Kämpfelbach, sondern in der ganzen Region. Und das mit gutem Grund: Der von der „Froschwaidbande“ gekelterte Johannisbeerwein ist ein wirklich edles Getränk. Zum 20-jährigen Geburtstag 2016 gibt es für alle „Froschwaid- und Hanselfreunde“ eine besonders gute Nachricht: Eigens findet außerhalb vom Veranstaltungsrhythmus am Samstag, 27. August, ein „Extra-Hanselfest“ auf dem Ersinger Dorfplatz fest.

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