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Die Kämpfelbacher Delegation beim Partnerschaftstreffen mit Civitella, hier beim Besuch der Provinzhauptstadt Arezzo mit den Bürgermeistern Udo Kleiner und Ginetta Menchetti (vorne, Dritter und Vierte von links). Foto: Schott
Die Kämpfelbacher Delegation beim Partnerschaftstreffen mit Civitella, hier beim Besuch der Provinzhauptstadt Arezzo mit den Bürgermeistern Udo Kleiner und Ginetta Menchetti (vorne, Dritter und Vierte von links). Foto: Schott
11.07.2019

Kämpfelbacher zu Gast bei italienischen Partnern

Kämpfelbach. Seit 2010 pflegt Kämpfelbach die Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Civitella in Val di Chiana. Dieser Tage fuhr eine 31-köpfige Delegation zum 13. Partnerschaftstreffen in die Toskana.

Ein Anlass war auch die Einladung der dortigen Bürgermeisterin Ginetta Menchetti zur Teilnahme an den Feierlichkeiten zum Gedenken an das Massaker vom 29. Juni 1944.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Bergdorf von der deutschen Division „Hermann Göring“ nahezu zerstört. Insgesamt kamen in Civitella, Cornia und San Pancrazio 244 zivile Opfer ums Leben. An der diesjährigen Gedenkfeier zum 75. Jahrestag des Geschehens nahmen auch der deutsche Botschafter in Italien, Viktor Elbling, sowie Bürgermeister aus der Provinz Arezzo teil.

Die Feierlichkeiten begannen mit einer Kranzniederlegung vor dem Denkmal „Pietà del Giugno 1944“ neben der wiederaufgebauten Kirche. Kämpfelbachs Bürgermeister Udo Kleiner betonte dabei, dass an dieses schreckliche Ereignis erinnert werden müsse, damit es nicht in Vergessenheit gerate. Mit der Zusammenarbeit von Civitella und Kämpfelbach werde auf lokaler Ebene das europäische Bürgerbewusstsein gefördert. Die als Gastgeschenk gestaltete Holzsitzbank wird in den Gedenkplatz integriert. msch