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Der Kämpfelbacher Gemeinderat mit Bürgern bei der Friedhofsbesichtigung. Eine gärtnergepflegte Anlage könnte auf Höhe des oberen Kreuzes östlich des Ehrenmals angelegt werden. Foto: Manfred Schott
Der Kämpfelbacher Gemeinderat mit Bürgern bei der Friedhofsbesichtigung. Eine gärtnergepflegte Anlage könnte auf Höhe des oberen Kreuzes östlich des Ehrenmals angelegt werden. Foto: Manfred Schott
16.10.2015

Kämpfelbachs Beispiel zeigt: Grabpflege immer wichtiger

Kämpfelbach-Ersingen. Die Nachfrage aus der Bevölkerung nach neuen Bestattungsmöglichkeiten war für den Gemeinderat Kämpfelbach der Anlass für eine Besichtigung des Ersinger Friedhofes. Auch interessierte Bürger haben daran teilgenommen. Wie Bürgermeister Udo Kleiner berichtet, sind in den letzten Monaten mehrere Anregungen eingegangen. Es bestehe der Wunsch nach der Schaffung von Rasengräbern für Sargbestattungen oder von gärtnergepflegten Grabanlagen für Sarg- und Urnenbestattungen. Die älteren Mitbürger beschäftige vor allem die Frage, wer sich um die Pflege ihrer Gräber kümmert, wenn Angehörige nicht vorhanden sind oder weiter weg wohnen.

Auch akzeptable Grabpflegekosten spielen eine Rolle. So soll die Verwaltung von der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner Vorplanungsvarianten einholen für ein umfassendes, gärtnergepflegtes Grabfeld auf der Höhe des Ehrenmals in östlicher Richtung. Diese Anlage kann bedarfsgerecht in Bauabschnitten angelegt werden. Wer in einer solchen Anlage begraben werden will, kann im Rahmen eines Dauergrabpflege-Vertrages mit der Genossenschaft heute schon alles über die künftige Grabgestaltung regeln. Im alten Grabfeld unterhalb dieses Friedhofsabschnittes ist eine Rasengrabanlage ins Auge gefasst.