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Funken sprühen aus dem Kamin eines Hauses an der Wildbader Straße in Neuenbürg: Die Feuerwehr konnte beim Einsatz am Montag gegen 17.30 Uhr Schäden für das Gebäude selbst verhindern. © Seibel
11.01.2016

Kaminbrand in Neuenbürg: Feuerwehr kann Schlimmeres verhindern

Neuenbürg. Rotglühende Funken sprühten am Montagabend aus dem Kamin eines Wohnhauses an der Wildbader Straße in Neuenbürg. Nachbarn hatten das bemerkt und kurz vor 17.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Den 15 Einsatzkräften der Abteilung Neuenbürg gelang es, Schäden an dem Wohnhaus fast ganz zu verhindern. Verletzte gab es ebenfalls nicht. Doch unkompliziert war der Einsatz ganz und gar nicht.

Bildergalerie: Kaminbrand in Neuenbürg

Laut Neuenbürgs Feuerwehrkommandant Manfred Wankmüller hatte sich in dem Kamin zwischen Obergeschoss und dem ausgebauten Dachgeschoss des Hauses ein Pfropfen gebildet – obwohl wohl erst im Dezember gekehrt worden war. Als eine Bewohnerin den Ofen mit Holz anheizte, staute sich die Hitze im Kamin immer stärker. „Das war wie beim Schmied in der Esse“, so Wankmüller. Eine gefährliche Hitze. Für die Feuerwehr war der Einsatz von Löschwasser ausgeschlossen. Das Wasser wäre unter starker Druckentwicklung sofort verdampft. Von oben schafften es die Einsatzkräfte – auch ein Schornsteinfeger war vor Ort –, mit einer Putzkugel den Pfropfen zu lösen. „Im Kamin war es aber schon so heiß, dass die Kugel rot glühte“, so Wankmüller. Mit Pulverlöscher bekam die Wehr auch dieses Problem in den Griff. Die Bewohner konnten ins Haus zurück.