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Ob Salbei oder Lavendel: Für Axel Herr vom Gartencenter Streb gibt es genug Alternativen zum Schottergarten. Foto: Moritz
Ob Salbei oder Lavendel: Für Axel Herr vom Gartencenter Streb gibt es genug Alternativen zum Schottergarten. Foto: Moritz
13.06.2019

Kampf gegen Schottergärten in der Region: Blumen sollen Steinzeit ein Ende setzen

Enzkreis. Nicht besonders ansehnlich und schlecht fürs Klima: Der Ruf von Schottergärten ist schlechter denn je. Umweltschützer bemängeln vor allem die starke Aufheizung des Gesteins und den fehlenden Lebensraum für Insekten. Zum Tag des Gartens rief der Naturschutzbund (Nabu) die Gemeinden nun auf, mehr im Kampf für das Klima und gegen die Steinwüsten zu unternehmen.

Der Landesvorsitzende des Nabu Baden-Württemberg, Johannes Enssle, wirft den Kommunen trotz breiter gesellschaftlicher Debatte um den Klimawandel mangelnden „Handlungswillen“ vor: „Wir erwarten die Durchsetzung der Landesbauverordnung.“ Durch die Verordnung bestehe für Gemeinden die Möglichkeit, die Gestaltung von unbebauten Flächen festzulegen, erklärt man seitens des Amts für Baurecht und Naturschutz im Landratsamt des Enzkreises.

Dort weise man mittlerweile Bauherren in Beratungsgesprächen auf die ökologischen Vorteile eines begrünten Vorgartens hin. Verbindliche Regelungen in Form von örtlichen Bauvorschriften könnten aber nur von den jeweiligen Gemeinden kommen, heißt es. Dem schließt sich das Landratsamt Calw an. In beiden Kreisen sollen bereits einige Kommunen bei neueren Bebauungsplänen, etwa für Neubaugebiete, Anforderungen an die Gestaltung und Bepflanzung von Vorgärten getroffen haben.

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