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Sehen sich in ihrer Arbeit bestätigt: Einstimmig genehmigte der Karlsbader Gemeinderat das Budget. Kämmerin Petra Goldschmidt hatte bereits den noch laufenden Doppeletat 2015/2016 aufbereitet. Foto: Weber
Sehen sich in ihrer Arbeit bestätigt: Einstimmig genehmigte der Karlsbader Gemeinderat das Budget. Kämmerin Petra Goldschmidt hatte bereits den noch laufenden Doppeletat 2015/2016 aufbereitet. Foto: Weber
15.12.2016

Karlsbader Haushalt im Zeichen von hohen Investitionen

Eigentlich wären wir finanziell recht gut aufgestellt, wenn nicht zunehmend neue Aufgaben, auch von Land und Bund ohne zusätzliche Finanzzuweisungen auf uns zukämen“, so Karlsbads Bürgermeister Jens Timm bei der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2017/2018, der einschließlich der Finanzplanung bis 2021 vom Gemeinderat einstimmig genehmigt wurde. Von einem Sparhaushalt kann dabei wahrlich nicht die Rede sein.

Man wolle Karlsbad weiterhin als lebenswert erhalten und daneben die heute schon sehr gute Infrastruktur gerade im Bereich Schulen und Kindergärten weiter verbessern, betonte Timm, der gleichzeitig auf die Notwendigkeit einer Erhöhung der Hebesätze für die Gewerbesteuer A und B von bisher 300 auf 325 Prozentpunkte sowie der Gewerbesteuer von bisher 330 auf 345 Prozentpunkte verwies. Konnte man im Doppelaushalt 2015/216 eine Kreditaufnahme vermeiden, so sind jetzt für die Jahre 2017 und 2018 jeweils zwei Millionen Euro an Krediten berücksichtigt.

Dem stehen allerdings Investitionen von über 22 Millionen Euro in den kommen zwei Jahren gegenüber. Enorm fordern wird die Verwaltung auch personell das Investitionsvolumen von über 22 Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren mit dem Umbau der Werkrealschule zur dreizügigen Gemeinschaftsschule für rund fünf Millionen Euro als dickster Brocken. Rund eine Million kostet insgesamt der Ausbau einer Mensa für die Ittersbacher Grundschule mit der Karlsbader Förderschule sowie separat für den angrenzenden Kindergarten. In den Kindergärten in Auerbach werden für 430 000 Euro und in Mutschelbach für 460 000 Euro weitere U3-Plätze geschaffen. In Ittersbach sind für die Sanierung eines Abschnitts der Straße „Im Stöckmädle“ 710 000 Euro und der Straße „Zum Wiesengrund“ 1,2 Millionen Euro eingestellt. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.