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Das Projektil im Körper des angeschossenen Katers Paul ist auf dem Röntgenbild als heller Punkt am Rückgrat zu erkennen. Foto: TV-BW
Das Projektil im Körper des angeschossenen Katers Paul ist auf dem Röntgenbild als heller Punkt am Rückgrat zu erkennen. Foto: TV-BW
09.01.2012

Katzenbesitzer sorgen sich nach Schüssen auf Kater

NEULINGEN-BAUSCHLOTT. Nach den Schüssen auf einen Kater in Bauschlott sind Tierbesitzer in Sorge. Sie berichten von mehreren Vorfällen in der Gemeinde in letzter Zeit.

Im Körper des vierjährigen Katers Paul stecken zwei Diabologeschosse, die von einem Luftdruckgewehr stammen – eines im Knie, eines gefährlich nahe am Rückgrat. Auf dem Röntgenbild sind die Projektile deutlich erkennbar. „Mein Paul hat Schmerzen. Er setzt sich ganz vorsichtig hin, sucht immer erst eine Position, die ihm nicht zu sehr weh tut“, so sein Frauchen Iris Guldan.

Ihr Kater muss operiert werden, damit die Geschosse, die im Körper wandern, entfernt werden können. Um die Einschusslöcher herum haben sich Geschwülste gebildet. Iris Guldan kann sich nicht vorstellen, wer zu so einer Tat fähig sein kann. „Es muss tagsüber passiert sein, nachts lassen wir ihn nicht raus“. Paul sei nie weit weg von zu Hause. Er streife nur in einem Umkreis von 200 Metern um sein Zuhause in der Lärchenstraße.

Bereits vor zwei Jahren wurde eine Katze in Bauschlott mit einem Luftdruckgewehr angeschossen und musste anschließend eingeschläfert werden. Kürzlich wurde ein Kater von einem Unbekannten verprügelt. Ihm wurde dabei die Hüfte gebrochen. Noch wurde laut Polizei kein Täter geschnappt. „Wir bitten Zeugen um Hinweise. Ein Anreiz bietet auch die Tierschutzorganisation Peta, sie bietet eine Belohnung von 500 Euro für mögliche Täterhinweise“, so Polizeisprecher Frank Otruba. Stefanie Reinhardt

Hinweise nimmt die Polizeihundeführerstaffel unter der Telefonnummer (07231) 125810 entgegen.

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