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Da hilft auch der Weitblick durchs Fernglas nicht mehr: Kreisjägermeister Dieter Krail aus Hamberg sieht aktuell keine Entspannung am übervollen Markt für Wildprodukte.  Foto: Marx/Archiv 

Kaum Abnehmer für Wildbret: Warum Jäger jagen sollen, aber das Fleisch fast nicht mehr los bekommen

Pforzheim/Enzkreis. Corona hat massive Auswirkungen auf die Preise am Lebensmittelmarkt. Während Gemüse teilweise um 30 Prozent teurer geworden ist, schauen die Anbieter von Wildfleischspezialitäten in die Röhre: Die Kühlhäuser quellen über. Dieter Krail, Vorsitzender der Jägervereinigung Enzkreis/Pforzheim, spricht von einem großen Problem und einem Riesenanliegen an die Politik. Tatsächlich sei den Jägern durch die Corona-Beschränkungen für Restaurants von jetzt auf gleich ein wichtiger Absatzmarkt weggebrochen. Aber auch die großen Supermarktketten seien schwierig zu beliefern.

Dazu fehlten bei der saisonal geprägten Jagd die verlässliche Garantie, stets alle Produkte das ganze Jahr über und in

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