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„Kein Platz für Brandstifter“: Viele Remchinger zeigten nach dem Singener Brand Flagge – vergangenen Sonntag mit politischer Rückendeckung. In der ersten Reihe stehen hier CDU-Landtagsabgeordnete Marianne Engeser, SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast und Integrationsministerin Bilkay Öney. Auch CDU-Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum war dabei. Trotzdem findet sich die Gemeinde bundesweit als Beispiel für Fremdenfeindlichkeit dargestellt. Foto: Zachmann, Archiv
„Kein Platz für Brandstifter“: Viele Remchinger zeigten nach dem Singener Brand Flagge – vergangenen Sonntag mit politischer Rückendeckung. In der ersten Reihe stehen hier CDU-Landtagsabgeordnete Marianne Engeser, SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast und Integrationsministerin Bilkay Öney. Auch CDU-Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum war dabei. Trotzdem findet sich die Gemeinde bundesweit als Beispiel für Fremdenfeindlichkeit dargestellt. Foto: Zachmann, Archiv
27.07.2015

Keine Chance für den Fremdenhass – Kreisräte würdigen Engagement

Kreisräte würdigen das Remchinger Engagement nach dem Brandanschlag auf geplante Asylunterkunft. Die steigenden Flüchtlingszahlen machen dem Enzkreis aber große Sorgen.

Der starke Einsatz von 700 Remchinger Bürgern und Vertretern aus der Region für Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen nach dem Brandanschlag auf eine geplante Asylunterkunft in Singen wirkt nach. „Keine Chance für Brandstifter“, das habe die Aktion vor der Remchinger Kulturhalle am Sonntag gezeigt, sagte nun im Kreistag die Kreisrätin Elisabeth Vogt (Grüne) – im Einklang mit den anderen Fraktionen, die mit der Verwaltung darüber diskutierten, wo der Enzkreis angesichts steigender Flüchtlingszahlen Wohnraum schaffen kann.

Die Kreisverwaltung wird nun Container-Anlagen aufbauen, da der Platzbedarf nicht mehr über die Anmietung von Wohnungen in den Gemeinden gedeckt werden kann. Das Landratsamt plant vorerst vier Standorte für jeweils 50 Personen.

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