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Hell erleuchtet: Die Polizei durchsucht jeden Raum im Bildungszentrum Königsbach, nachdem ein Zeuge gemeldet hat, dass ein Mann mit einem Messer ins Gebäude gegangen sei. Die Beamten finden keinen Hinweis auf eine Bedrohung. Foto: Ketterl
Hell erleuchtet: Die Polizei durchsucht jeden Raum im Bildungszentrum Königsbach, nachdem ein Zeuge gemeldet hat, dass ein Mann mit einem Messer ins Gebäude gegangen sei. Die Beamten finden keinen Hinweis auf eine Bedrohung. Foto: Ketterl
24.01.2018

Keine Spur vom angeblichen Messerträger: Normaler Schulbetrieb in Königsbach

Königsbach-Stein. Nach dem Einsatz eines großen Polizeiaufgebots am Dienstagnachmittag herrschte am Mittwoch am Schulzentrum Königsbach wieder Alltag. Am Dienstag um 15.40 Uhr war die Polizei alarmiert worden, nachdem ein Zwölfjähriger angab, gesehen zu haben, wie ein Mann mit einem Messer in der einen Hand und einem Kind an der anderen Richtung Schule unterwegs war.

Rund 30 Polizisten durchkämmten daraufhin das Gebäude, fanden aber keinen Verdächtigen. Im Schulhaus waren zu der Zeit nur noch einige Lehrer, ein Putztrupp und der Hausmeister. Sie haben sich eingeschlossen, ebenso wie zwei Schülergruppen des Gymnasiums in der Sporthalle, bis die Polizei gegen 18 Uhr endgültig Entwarnung gab.

Die Pressestelle der Polizei erklärte, dass Beamte des Polizeireviers Pforzheim Nord am Mittwochmorgen für weitere Ermittlungen noch einmal vor Ort in Königsbach waren. „Die Kollegen haben mit Lehrern, dem Putztrupp, aber auch Schülern gesprochen – außer dem Zwölfjährigen hat aber am Dienstag niemand irgendwelche Beobachtungen gemacht“, sagt Polizeisprecher Dieter Werner. Mit der Schulleitung hat die Polizei am Mittwoch auch das weitere Vorgehen bei der Aufarbeitung des Vorfalls besprochen. Transparenz und Offenheit sei nun das Wichtigste, so Hartmut Westje-Bachmann, Direktor des Lise-Meitner-Gymnasiums.

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