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Gesungen, gesprochen, getanzt: Die Grundschüler der Friedrich-Silcher-Schule Birkenfeld legten sich bei ihrem Weihnachtsmusical kräftig ins Zeug, bei den Zuschauern kam das bestens an. Foto: Molnar
Gesungen, gesprochen, getanzt: Die Grundschüler der Friedrich-Silcher-Schule Birkenfeld legten sich bei ihrem Weihnachtsmusical kräftig ins Zeug, bei den Zuschauern kam das bestens an. Foto: Molnar
14.12.2015

Keine ganz normale Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtsgeschichte kennt jeder. Aber wer hat je von Simeon gehört, dem alten Mann, der Maria, Josef und das Jesuskind im Tempel von Jerusalem traf? Um diesen weniger vertrauten Teil der Erzählung zur Geburt Jesu geht es im modernen Musical „Simeon – Die unbekannte Weihnachtsgeschichte“ von Markus Heusser, das die Friedrich-Silcher-Schule Birkenfeld in der vollen evangelischen Kirche aufführte.

Mehr als 100 Kinder waren beteiligt, in die 20 Rollen schlüpften die Drittklässler der Theater-AG unter Leitung von Sabine Keppler, Ilona Lesch und Wolfgang Ullrich. Seit Oktober wurde fleißig geprobt. „Ich will Maria spielen, und ich Josef“, hieß es auch auf der Altarbühne, die mit Sternen und Palmen ausgestattet war. Diese war umringt vom großen Chor, der unter der Leitung von Rektorin Karin-Alexandra Weber das erste Lied „Der Himmel kommt zu uns“ anstimmte. Auch die Kirchensäulen waren mit gebastelten Schafen geschmückt, konnten die Hirten auf dem Feld doch vor Lärm nicht schlafen und probierten es mit Schäfchenzählen. Die liebevollen Kulissen und Kostüme wurden von den Kindern im Rahmen einer Projektwoche mit Hilfe von Lehrern und Eltern erstellt. Nachdem die Zuschauer also mitten in eine Probe für ein Weihnachtsmusical versetzt worden waren, bei dem sogar der Nikolaus mitspielen wollte, traten eine Reihe von Engeln, Hirten, Verkäufern und ein Priester auf. Simeon (Eric Christmann), Maria (Elea Zoll) und Josef (Sara Stamenkovic) fehlten natürlich auch nicht.

Die Tanz-AG des Fördervereins (Leitung Angelina Schuler) wirbelte mit roten Nikolausmützen und weißen Röcken über die Bühne. Auch die Flöten-AG des Fördervereins (Andrea Otto) mischte klangvoll mit. Zur Belohnung gab es reichlich Applaus sowie Kinderpunsch und Hefezopf.