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Bei einem Kellerbrand in Bretten erlitten mehrere Hausbewohner eine Rauchgasvergiftung.
Bei einem Kellerbrand in Bretten erlitten mehrere Hausbewohner eine Rauchgasvergiftung. © Feuerwehr
08.09.2010

Kellerbrand: Hausbewohner retten sich auf Dachterasse

BRETTEN. Bei einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Bretten wurden fünf Bewohner durch Rauchgas leicht verletzt. Die Rauchausbreitung war so stark, das innerhalb kürzester Zeit das Treppenhaus vollständig verraucht war. Die Bewohner der angrenzenden Wohnungen retten sich auf die Dachterrasse. Aufgrund der beengten Verhältnisse wurden diese über die Schiebleiter und mit Fluchthauben von der Feuerwehr gerettet.

Aus noch ungeklärter Ursache war es am Dienstagabend gegen 20.50 Uhr in einem Kellerraum mit größeren Mengen gelagerten Altpapiers und Plastikverpackungen zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung gekommen. Die Freiwillige Feuerwehr Bretten musste sieben Personen aus dem Gebäude in Sicherheit bringen und konnte das Feuer in der Folge rasch löschen. Fünf Bewohner erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung; davon kamen vier vorsorglich zur Beobachtung in die Rechbergklinik. Am Gebäude entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro.

Die Wehren aus Bretten mit Unterstützung der Stadtteile Gölshausen, Sprantal und Ruit waren mit zehn Fahrzeugen und 46 Mann vor Ort. Zur Erstversorgung der Verletzten waren insgesamt acht Rettungsfahrzeuge mit 25 Kräften im Einsatz. Auch Oberbürgermeister Martin Wolff und der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola unterstützten die Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Bretten. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache führt der Bezirksdienst des Polizeireviers Bretten. pol