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Der Federbach (rechts im Bild) verläuft unter dem Parkplatz des in Erweiterung befindlichen Einkaufsmarkts an der Westlichen Friedrichstraße in Dietlingen (links). Früher stand dort das mittlerweile abgerissene, vormalige Schulhaus. Um die wechselnden Lasten über der bestehenden und zu erweiternden Verdolung auszuhalten, muss Keltern ein aufwendiges Bauprojekt schultern. Foto: Marx
Der Federbach (rechts im Bild) verläuft unter dem Parkplatz des in Erweiterung befindlichen Einkaufsmarkts an der Westlichen Friedrichstraße in Dietlingen (links). Früher stand dort das mittlerweile abgerissene, vormalige Schulhaus. Um die wechselnden Lasten über der bestehenden und zu erweiternden Verdolung auszuhalten, muss Keltern ein aufwendiges Bauprojekt schultern. Foto: Marx
10.07.2015

Keltern beschließt Maßnahme zum Schutz des Federbachs

Das kostet die Gemeinde Keltern viel Geld – und zwar knapp 170 000 Euro: An der Stelle, wo der neue Parkplatz des in Erweiterung befindlichen Supermarkts an der Westlichen Friedrichstraße in Dietlingen entsteht, muss die öffentliche Hand kräftig investieren.

Und zwar in den Untergrund: Denn dort fließt der Federbach. Um das bestehende Natursteingewölbe zu schützen und um eine Verlängerung der Verdolung abzusichern, wird durch eine Stahlbetonplatte samt Bohrpfahlgründungen für Entlastung gesorgt. Auch andere technische Alternativen wurden ausführlich diskutiert. In der Abwägung aller Argumente schloss sich die Ratsmehrheit schließlich dem Verwaltungsvorschlag an und votierte für die Stahlbetonplatten-Option (bei elf Ja- und sieben Nein-Stimmen).

Dass die Gemeinde überhaupt an den Kosten beteiligt ist, erläuterte Bürgermeister Steffen Bochinger. Bereits Ende 2011 habe der Gemeinderat eine Satzung zur Aufstellung des Bebauungsplans „Sondergebiet Erweiterung Lebensmittelmarkt Dietlingen“ vorgenommen. Es habe im Interesse der Gemeinde gelegen, den Supermarktstandort im Ortszentrum zu erhalten. Gleichzeitig seien die neuen Parkplätze später auch für öffentliche Veranstaltungen nutzbar. Ingenieur Harald Kreutz stand dem Gemeinderat bei den zahlreichen technischen Anfragen Rede und Antwort. Zuständig für Planung und Bauleitung ist das Büro für Bauwesen Kurt und Thomas Fröhlich aus Karlsruhe.

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