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Die Ellmendinger Halle war am Dienstagabend gut gefüllt. Die Verwaltung hatte für 200 Besucher bestuhlt. Nur wenige Plätze blieben frei. Die Schule soll im Dorf bleiben, lautete die klare Parole vieler Eltern.
Die Ellmendinger Halle war am Dienstagabend gut gefüllt. Die Verwaltung hatte für 200 Besucher bestuhlt. Nur wenige Plätze blieben frei. Die Schule soll im Dorf bleiben, lautete die klare Parole vieler Eltern. © Marx
08.11.2016

Kelterner Gemeinderat vertagt Schul- und Kindergartenentscheidung

Keltern-Ellmendingen. Aufgrund eines überraschenden Geschäftsordnungsantrags der SPD-Fraktion hat der Kelterner Gemeinderat am Dienstagabend auf seiner Sitzung in der Ellmendinger Sporthalle die Entscheidung zum Schulstandort Ellmendingen und zu den dortigen Kindergärten vertagt.

Das Votum fiel mit 9:6 bei drei Enthaltungen. Die Abstimmung wurde dreimal durchgeführt. Erst dann stimmten die Zahlen mit den anwesenden Stimmberechtigen überein. Die Halle war mit 200 Besuchern gut gefüllt. Die SPD regte die Vertagung an, weil sie die Eltern optimal in das Entscheidungsverfahren eingebunden wissen will. Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger bestand auf einem verlässlichen Fahrplan bis zu den Sommerferien 2017, um dann die Entscheidung definitiv unter Dach und Fach zu bringen.

In der Halle hatten schon zu Beginn der Sitzung mehrere Elternvertreter deutlich gemacht, dass man den Schulstandort Ellmendingen nicht aufgeben solle und eine Zusammenführung am Standort Dietlingen keine Option für sie sei. Unterschiedlich sind die Ansichten zur Zukunft der Ellmendinger Kindergärten. Allerdings gibt es erst mittelfristig Handlungsbedarf, denn dann muss Platz für den U-3-Nachwuchs geschaffen werden. Ob dann ein Neubau und wenn ja an welchem Standort in Ellmendingen geschaffen wird, ist ebenfalls offen.

 

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