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Steppen, Berge, Seen und Pferde: Die Weite der Mongolei gilt als einer der schönsten Orte für Touristen, die authentisch eine grandiose Naturlandschaft erleben wollen.Foto: Privat
Steppen, Berge, Seen und Pferde: Die Weite der Mongolei gilt als einer der schönsten Orte für Touristen, die authentisch eine grandiose Naturlandschaft erleben wollen.Foto: Privat
04.08.2017

Kelterner Henning Willig wieder mit dem Motorrad auf großer Asientour

Keltern-Weiler/Ulan-Bator. Wilde Landschaften, Steppen, Wüsten und Gebirgsmassive: Wenn Henning Willig (59) aus Keltern-Weiler im September mit seinem Freund Wolfgang Fläschner (55) von seiner sechswöchigen Motorradtour aus Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, zurückkommt, wird er wieder zahllose Postkartenmotive fotografiert haben.

Doch das ist nur die eine Seite einer Reise, die von Ulan Bator über das Altai-Gebirge nach Karakol (Kirgisistan), Astana (Kasachstan), Nabereschnyje Tschelny und Sankt Petersburg (Rußland) übers Baltikum und Polen zurück nach Keltern führt und bei Google Maps mit 12 536 Kilometern und einer Nettofahrzeit von 173 Stunden angegeben wird (siehe Karte der Tour). Eine touristische Exkursion sähe anders aus, denn auf den Motorradtouren, die ihn auch schon an den Hindukusch, ins Pamir-Gebirge und unmittelbar an die afghanische Grenze geführt haben, müssen auch schon mal über 4000 Meter hohe Passstraßen bewältigt werden.

Das ist alles andere als ein Zuckerschlecken – eine regelrechte Tortur. Der 59-jährige Willig über seine harten Erfahrungen am Ak-Baital-Pass (4655 Meter), der Bestandteil des Pamir-Highways ist: „Das Atmen wird schwer, der Sauerstoff wird dünn und man bekommt rasende Kopfschmerzen, die einen unerträglich martern.“ Das Gerüttel der Off-Road-Piste will und will einfach nicht aufhören. Gleichwohl: Geklagt werde auf den Reisen nie. Man wisse sehr gut, auf was man sich einlasse. Exakt das mache ja auch einen Teil des Reizes der langen Touren aus.

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