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Großer Beliebtheit erfreut sich das Kieselbronner Kulturprojekt „Gemeinsam ins Theater gehen“, das Rolf Kugele (stehend, Mitte) vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat. Zur Besprechung des jüngsten Stücks „Die Dreigroschenoper“ im „Kronenschulhaus“ kamen als kompetente Gäste Chefdramaturg Peter Oppermann (stehend, links) und Philipp Haag, Dirigent, Korrepetitor und früherer Schüler Kugeles. Foto: Martin Schott
Großer Beliebtheit erfreut sich das Kieselbronner Kulturprojekt „Gemeinsam ins Theater gehen“, das Rolf Kugele (stehend, Mitte) vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat. Zur Besprechung des jüngsten Stücks „Die Dreigroschenoper“ im „Kronenschulhaus“ kamen als kompetente Gäste Chefdramaturg Peter Oppermann (stehend, links) und Philipp Haag, Dirigent, Korrepetitor und früherer Schüler Kugeles. Foto: Martin Schott
05.01.2017

Kieselbronn: „Gemeinsam ins Theater gehen“ zieht Menschen an

Kieselbronn. Natürlich kann man auch alleine ins Theater gehen. Aber vom Besuch einer Vorstellung hat man üblicherweise mehr, wenn man sie sich in Gesellschaft ansehen und über das Gesehene sprechen kann. So sieht das auch Rolf Kugele, diplomierter Handelslehrer im Ruhestand für Deutsch und Betriebswirtschaftslehre und dienstältester Gemeinderat in Kieselbronn.

„Nach einer Theateraufführung nur zu sagen ‚Schön war’s“ ist eigentlich zu wenig“, findet Kugele. „Für mich persönlich ist es immer angenehm gewesen, anschließend noch mit dem einen oder anderen über die Aufführung zu reden.“ Diese Gedanken waren der Ausgangspunkt für ein beispielhaftes Projekt, das Kugele gleich nach seiner Pensionierung im Jahr 2012 in Angriff nahm: „Gemeinsam ins Theater gehen.

Was mit neun Personen begann, hat sich mittlerweile zu einer festen Institution im kulturellen Leben der Gemeinde entwickelt. Jetzt, zum „kleinen Jubiläum“ der fünften Spielzeit, gab es sogar einen neuen Rekord. „In die jüngste Theateraufführung, die wir besuchten, die „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht, sind wir mit mehr als 30 Personen gegangen“, freut sich Kugele. Die Vor- und Nachbesprechungen finden im scherzhaft so genannten „Grünen Salon“, einem Raum im Obergeschoss des Kieselbronner „Kronenschulhauses“, statt.

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