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27.12.2016

Kieselbronn erhält höhere Zuschüsse für Asylunterkunft

Kieselbronn. Eine frohe Botschaft noch vor den Weihnachtstagen hatte Kieselbronns Bürgermeister Heiko Faber dem Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung in Sachen Staatszuschüsse für die Sanierung und den Umbau des Schafhauses zur Unterbringung von Flüchtlingen (Schafhaus) überbringen können. Wegen der nachträglich notwendig gewordenen Dachsanierung an dem Gebäude an der Nieferner Straße wurde ein Erhöhungsantrag gestellt, der erfreulich kurzfristig bewilligt worden sei.

Jetzt stehen zur Finanzierung der Baukosten in Höhe von 573 000 Euro knapp 150 000 Euro seitens des Landesförderprogrammes „Wohnraum für Flüchtlinge“ und weitere 64 000 Euro Bundesmittel nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz zur Verfügung. Das sind 31 000 Euro mehr als bisher erwartet. Der Gemeinderat vergab die Erneuerung der Elektroinstallation im Schafhaus für 38 000 Euro an ein Pforzheimer Installationsunternehmen. An die Firma NetzeBW wurde die Betriebsführung, Wartung und Inspektion sowie die Durchführung von Reparaturen an der Kieselbronner Straßenbeleuchtung für zusammen 81 000 Euro vergeben. Die Vertragslaufzeit beträgt vier Jahre. Nachdem in der vorangegangenen Sitzung die ersten Vorentwürfe zur Sanierung und Modernisierung des Kindergartens „Regenbogen“ vorgestellt wurden, müssen jetzt Fachingenieure für die zügige Weiterplanung eingesetzt werden. Die Aufträge für die Tragwerksplanung und die Planung der technischen Ausstattung gingen an zwei Pforzheimer Ingenieurbüros.