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Mehrfach verschwinden in Kieselbronn 2016 Autos und tauchen kurze Zeit später wieder auf. Die Taten gehen auf das Konto eines 23-Jährigen, der die Schlüssel teils, wie hier im Bild nachgestellt, im Zündschloss findet. dpa-archiv/PZ-archiv, ketterl
Mehrfach verschwinden in Kieselbronn 2016 Autos und tauchen kurze Zeit später wieder auf. Die Taten gehen auf das Konto eines 23-Jährigen, der die Schlüssel teils, wie hier im Bild nachgestellt, im Zündschloss findet. dpa-archiv/PZ-archiv, ketterl
09.05.2017

Kieselbronn wartet auf die Aufarbeitung: Gericht ist bei entführten Autos am Zug

Es ist ein unheimliches Gefühl, wenn man ins eigene Auto steigt und bemerkt, dass jemand anderes damit unterwegs war. In Kieselbronn haben einige Menschen so etwas erlebt.

Mal war bei einem BMW der volle Tank am Morgen plötzlich leergefahren – und einige Hundert Kilometer mehr waren auf dem Tacho. Mal entdeckten Eigentümer auch Schäden am Auto. Ein Auto war im Februar 2016 zerstört worden – zusammen mit dem Ampelmast an der Kreuzung Lochäcker Straße/B 294 in Pforzheim.

Bei diesem letzten Fall geriet ein junger Mann in Verdacht. Er habe dem Autobesitzer, einem Kieselbronner Gemeindemitarbeiter, bei einer Faschingsparty den Schlüssel aus der Tasche gestohlen, um mit dem fremden Fahrzeug loszuziehen, so die Ermittler – bis zum Ende der Spritztour am Ampelmast. Mittlerweile liegen die Akten zu einer ganzen Reihe solcher Fälle, für die der Verdächtige verantwortlich gemacht wird, beim Amtsgericht Pforzheim. Entsprechende Anklage hat die Staatsanwaltschaft in Pforzheim bereits erhoben. Ein Prozesstermin gegen den Verdächtigen gibt es aber noch nicht. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.