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Spannendes Programm in den Schulferien in Engelsbrand: Im Forst werden neue Kenntnisse erworben. Foto: privat
Spannendes Programm in den Schulferien in Engelsbrand: Im Forst werden neue Kenntnisse erworben. Foto: privat
08.09.2015

Kinder in die Geheimnisse des Waldes eingeweiht

Bernd und Monika Kleile hatten in das Engelsbrander Revier um die Heusteighütte herum eine Gruppe von etwas mehr als zwanzig Kindern eingeladen.

Alles war bestens vorbereitet, das Wetter war geradezu ideal. Alle waren pünktlich um 11 Uhr zur Stelle und ab ging es unter der sachkundigen Führung von Bernhard Kleile in den Wald. Wie unterscheidet man eine Weißtanne von einer Rottanne, was bedeuten hängende und aufstehende Tannenzapfen, was ist Totholz, was machen die Waldameisen, welche Vögel leben im Wald, wie sieht ein Dachs- oder Fuchsbau aus? Fragen über Fragen und für alle gab es die passenden Antworten. Es folgte das Erklettern einer Jagdkanzel. Wer mutig war, genoss dann die Aussicht durch das Fernglas hindurch auf Engelsbrand und die umliegenden Berge. Und alle wollten dabei sein.

Zurück zur Heusteighütte: Dort gab’s Erfrischungen und dann natürlich wurde das Geheimnis des aufgestellten Wagens „Lernort Natur“ der Jägervereinigung Pforzheim/Enzkreis gelüftet: Tierpräparate von Raubvögeln über Wasserwild zu Iltis, Fuchs, Dachs, Frischling, Rehkitz bis hin zu Eichhörnchen und Eulen. Dann gab’s zur Stärkung Pizza. Nach dieser Pause ging es weiter im Programm: Jens Rottner erzählte über den Einsatz von Jagdhunden und führte mit seiner Deutsch-Drahthaar-Hündin „Kessy“ vor, was ein solcher Hund leisten soll. Dann war Peter Scherberger an der Reihe mit seinem Tirolerbracke-Rüden „Aik“. Es folgte der Höhepunkt: Falkner Otto Lieb zeigte seinen Wanderfalken, der gerade in der Mauser ist. Als Lieb auch noch seine Uhu-Dame „Jule“ brachte, fand die Begeisterung keine Grenzen.