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Hat alles im Blick: Daniel Höpfinger startet die Zeit, als Marisa (vorne) und Michelle ins Wasser springen.  Foto: Roller 

Kinder machen im Remchinger Freibad das Seepferdchen

Remchingen. 25 Meter muss man am Stück schwimmen, einen Gegenstand aus brusthohem Wasser durch Tauchen heraufholen und die Baderegeln kennen, dann bekommt man das „Seepferdchen“. Zahlreiche dieser Frühschwimmerabzeichen hat die Remchinger Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Sonntag im Schlossbad vergeben – und sich damit an einer Aktion beteiligt, die zeitgleich auch in vielen weiteren Bädern in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz über die Bühne ging.

Auch im Enzkreis gab es noch weitere DLRG-Ortsgruppen, die mitgemacht haben. Das Ziel war dabei immer dasselbe: Nach zwei Jahren Corona-Krise darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sich im Wasser sicher bewegen zu können. „Das Seepferdchen ist da der Grundstein“, sagt Daniel Höpfinger: „Egal, ob man im Freibad schwimmt, im See oder im Meer.“ Der Remchinger DLRG-Ortsgruppenleiter hat gemerkt, dass es durch Corona zu einem „extremen Stau“ bei der Nichtschwimmer-Ausbildung gekommen ist und berichtet von einer überwältigenden Nachfrage: Erst kürzlich sei ein Kurs mit 15 Plätzen innerhalb von vier Minuten komplett ausgebucht gewesen.

„Wahrscheinlich könnten wir an jedem Wochentag einen Kurs anbieten und würden alle problemlos voll bekommen.“ Doch das geht natürlich nicht, denn die Helfer der DLRG arbeiten alle ehrenamtlich und bieten die Kurse in ihrer Freizeit an. Trotzdem hat die Remchinger Ortsgruppe längst auf den großen Bedarf reagiert und die eigentlich auf den Montag beschränkten Regeltrainingszeiten erhöht, indem sie den Donnerstag dazu nahm. Damit Plätze für die Nichtschwimmer-Ausbildung frei werden, findet das Rettungsschwimmer-Training jetzt dienstags statt.