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Die Gemeinde Neuhausen investiert in den Kindergarten Hamberg. Foto: Fux
Die Gemeinde Neuhausen investiert in den Kindergarten Hamberg. Foto: Fux
28.02.2018

Kindergarten Hamberg ist Hauptprojekt der Gemeinde Neuhausen

Neuhausen. Einstimmig ist der Entwurf des Haushaltsplans in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend beraten, beschlossen und verabschiedet worden. Dieses Jahr investiert die Biet-Gemeinde im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger. Hauptprojekt ist die energetische Sanierung des Kindergartens Hamberg für 255.000 Euro.

Die gleiche Summe steckt die Gemeinde in den Umbau und die Verbesserung der Wohnungen, die ebenfalls im Kindergartengebäude untergebracht sind. 181.500 gibt Neuhausen für Planungskosten für das Gewerbegebiet West II aus und 289.450 Euro sind als Kapitalanlage für den Eigenbetrieb Wasserversorgung vorgesehen. Auch eine ordentliche Tilgung in Höhe von 123.800 Euro ist geplant.

„Das Ergebnis ist besser als in der Finanzplanung erwartet“, sagte Kämmerer Ralf Hildinger, der aber dennoch nicht sonderlich zufrieden war. Denn der zu erwirtschaftende Überschuss beträgt nur 265.750 Euro. Im Vorjahr waren es noch 567.020 Euro. „Das Ergebnis des Verwaltungshaushalts zeigt, dass die Gemeinde Neuhausen immer wieder Schwierigkeiten hat, einen nennenswerten Überschuss zu erwirtschaften“, betonte in seiner Haushaltsrede Günter Holzhauer (CDU), der stellvertretend für alle Fraktionen sprach. „Wir haben in Neuhausen nicht viel Fraktionsgerede, wir haben einen, der ist qualifiziert und sagt es recht“, zeigte sich Reinhold Auer (FWV) überzeugt.

Auch an Gewerbesteuer, eingeplant ist diese mit 1,6 Millionen Euro, hätte sich Kämmerer Hildinger deutlich mehr gewünscht und war sich mit Holzhauer einig. „Nach wie vor völlig unbefriedigend ist die Entwicklung bei der Gewerbesteuer. So musste der in der mittelfristigen Finanzplanung für das Jahr 2018 vorgesehene Ansatz von 1,8 Millionen Euro um 200.000 Euro herabgesetzt werden“, bedauerte der CDU-Gemeinderat und bedankte sich bei Bürgermeister Oliver Korz und Ralf Hildinger für das umfangreiche und solide Zahlenwerk. Negativ zu Buche schlagen im Haushalt die Personalkosten von über drei Millionen Euro. „Dies ist das erste Mal, dass wir die drei Millionen-Marke überschreiten“, unterstrich der Kämmerer.

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