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05.12.2017

Knapper geht es kaum: 12 Stimmen Vorsprung in Bretten

Bretten. Nachzählung macht aus zwei Stimmen Vorprung für Brettens alten und neuen Oberbürgermeister Martin Wolff zwölf Stimmen Vorsprung. Wahlausschuss treibt viel Aufwand für den Stadtfrieden

Bretten. Brettens Oberbürgermeisterwahl ist fast beispiellos knapp. Alle Stimmen wurden noch einmal nachgezählt. Dabei vergrößerte sich der Vorsprung von Oberbürgermeister Martin Wolff von zwei auf zwölf Stimmen. Die PZ hat sich umgehört, wie die Wähler darauf reagieren, dass der Sieger nur etwas über ein Drittel der Wähler hinter sich hat.

Die Tatsache, dass zwei der drei Kandidaten im zweiten Wahlgang praktisch gleichauf waren, spaltet die Bürgerschaft. Wahlleiter Michael Nöltner betont, wie wichtig es war, alles noch einmal gründlich und öffentlich zu überprüfen. Der Aufwand sei wichtig für die Befriedung der Stadt, so Nöltner. Über 100 Beobachter hätten die Nachzählung im Gemeindewahlausschuss verfolgt.