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Jetzt steht es fest: Die Ludwig-Uhland-Schule in Birkenfeld wird nicht zu einer Gemeinschaftsschule umgebaut. Der Birkenfelder Gemeinderat stimmte am Dienstag mit einer knappen Mehrheit gegen das Schulkonzept. Mit dem Beschluss findet der zweijährige Entscheidungsprozess sein Ende. Foto: Falk
Jetzt steht es fest: Die Ludwig-Uhland-Schule in Birkenfeld wird nicht zu einer Gemeinschaftsschule umgebaut. Der Birkenfelder Gemeinderat stimmte am Dienstag mit einer knappen Mehrheit gegen das Schulkonzept. Mit dem Beschluss findet der zweijährige Entscheidungsprozess sein Ende. Foto: Falk
27.07.2016

Knappes „Nein“ zur Gemeinschaftsschule in Birkenfeld

Nun ist es endgültig: Die Ludwig-Uhland-Schule in Birkenfeld wird keine Gemeinschaftsschule einrichten. Die Birkenfelder Gemeinderäte stimmten in ihrer jüngsten Sitzung am Dienstag mehrheitlich gegen das Schulkonzept. Damit haben die seit zwei Jahren andauernden Diskussionen um eine Gemeinschaftsschule nun ein Ende gefunden.

Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner bezog zu Beginn der Diskussion am Dienstag Stellung. „Ich bin kein Gegner der Gemeinschaftsschule“, stellte Steiner klar. Der Rathauschef wiederholte mehrmals, wie ungemein schwer er selbst sich mit der Entscheidung getan habe, sich als Bürgermeister aber auf keinen Fall enthalten wolle. „Ich bin nicht davon überzeugt, dass eine Gemeinschaftsschule 100-prozentig zu unserer Gemeinde passt“, so der Rathauschef. Er hege große Zweifel daran, ob der Anteil der Gymnasiasten, der bei rund 30 Prozent liegen muss, reichen würde: „Wenn mein Kind eine Gymnasialempfehlung bekommen würde, würde ich es auch auf ein normales Gymnasium schicken.“ Letztendlich stimmte Steiner am Dienstag mit „Nein“ - und mit ihm zwölf weitere Ratsmitglieder von CDU und Unabhängigen Wählern. Geschlossen für die Gemeinschaftsschule stimmten die SPD-Fraktion und die Grünen.

Joachim Wildenmann (Grüne) kritisierte die Vorgehensweise von Seiten des Rathauses. „Trotz Absprache, einen Schulentwicklungsplan aufzustellen, hat die Verwaltung nichts gemacht“, klagte der Grünen-Gemeinderat.

Wildenmann verwies auf den seit zwei Jahren andauernden Prozess. Vor gut einem Jahr hatte man sich mit einer knappen Mehrheit schon einmal gegen die Umwandlung entschieden.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Pforzheimer Zeitung.

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