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Zu einer teuren Angelegenheit für die Stadt Knittlingen könnte die Sanierung des Faustgeburtshauses in der Altstadt werden.  Foto: Hepfer 

Knittlinger Gemeinderat hebt Vergabeverfahren für Sanierung des Faust-Geburtshauses auf

Knittlingen. Die Vorbereitungen für die Sanierung des Faust-Geburtshauses in der Knittlinger Altstadt sind zwar schon im Gange. Doch das auf rund zwei Millionen Euro geschätzte Bauprojekt, das auch einen Gastronomie-Betrieb im Gebäude vorsieht, hat jetzt schon für eine unangenehme Überraschung gesorgt.

Denn in seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, das erste Vergabeverfahren für die Rohbau-, Erd- und Außenanlagenarbeiten aufzuheben. Dies sei durchaus ein „recht ungewöhnlicher“ Vorgang, räumte der Knittlinger Architekt Patric Göhner ein. Aber die Differenz zwischen den kalkulierten Kosten und den tatsächlich eingegangenen Angeboten sei im Zuge der Ausschreibung weit auseinandergedriftet. Als Grund dafür nennt Göhner unter anderem, dass die Modernisierungsarbeiten aufgrund der räumlich beengten Verhältnisse nicht gerade einfach auszuführen seien. Zwölf regionale Betriebe habe man kontaktiert, trotz Fristverlängerung seien aber nur zwei Angebote eingegangen. Wobei die günstigste Offerte bei knapp 500.000 Euro gelegen habe, was mehr als deutlich über der Kalkulation von rund 316.000 Euro liege. Eine Aufhebung der Ausschreibung sei rechtlich erlaubt. Man werde den Entwurf nun anpassen und mit den Anbietern verhandeln, sagte der Planer.

Mehr über die Sanierung des Faust-Geburtshauses in Knittlingen lesen Sie am Dienstag, 15. Juni, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Peter Hepfer

Peter Hepfer

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